Frauenbeauftragte der Stadt Nürnberg

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Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung 6. Februar

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Internationaler Frauentag 8. März

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Equal Pay Day - für Entgeltgleichheit von Frauen und Männern

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Weltgebetstag der Frauen am ersten Freitag im März

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Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag am 4. Donnerstag im April

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Tag der Arbeit 1. Mai

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Muttertag 11. Mai

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NEIN zu Gewalt an Frauen - Internationaler Anti-Gewalt-Tag 25. November

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Tag der Menschenrechte 10. Dezember

 

Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung 6. Februar

Verbreitung

Die Zahl der beschnittenen Mädchen und Frauen wird von der Weltgesundheitsorganisation auf 130 Millionen geschätzt. Jährlich werden etwa drei Millionen Mädchen beschnitten. Sie sind zwischen sieben Tagen und vierzehn Jahren alt, meist vier bis acht Jahre.

Auch in Europa, Amerika und Australien leben Opfer weiblicher Genital-verstümmelung. In Deutschland sind es nach neuesten Schätzungen rund 30.000 betroffene Frauen. In ihren Familien sind rund 6.000 Mädchen von Verstümmelung bedroht.

Lebenslange Folgen

Alle Formen der weiblichen Genitalverstümmelung sind irreversibel und können schwere gesundheitliche und psychische Folgen haben. Diese werden oftmals gar nicht mit der Beschneidung in Verbindung gebracht, vor allem wenn diese Jahre zurück liegt und die meisten Frauen in ihrer Umgebung dieselben - scheinbar "typisch weiblichen" - Probleme haben. Den Frauen fehlt das anatomische Wissen, um eine Verbindung zwischen der Verstümmelung und ihren Problemen zu ziehen.

Wer ist betroffen?

In fast 30 afrikanischen Ländern wird die weibliche Beschneidung heute praktiziert. Vereinzelt kommt die Praktik auch in einigen asiatischen (Malaysia, Indonesien) und arabischen Ländern vor (darunter Jemen, Oman, Saudi-Arabien).

Dem blutigen Brauch ein Ende setzen - Internationale Solidarität - Bekämpfung

Die Bundesregierung verurteilt die grausame Praxis der Genitalverstümmelung als schwere Menschenrechtsverletzung und Gewalt gegen Frauen.

Und immer mehr afrikanische Frauen und auch Männer sind von der Sinnlosigkeit des Brauchs überzeugt. Sie möchten ihre Töchter vor der Verstümmelung bewahren.

In nahezu allen betroffenen Staaten kämpfen heute nichtstaatliche Organisationen für die Überwindung dieser schädlichen Tradition. Aufklärung über die Folgen der Verstümmelung hat sich dabei als das wirksamste Mittel erwiesen, um die breite Bevölkerung dazu zu bringen, ihre Einstellungen zu ändern und diesen blutigen Brauch aufzugeben. Für flächendeckende Aufklärungskampagnen aber fehlt es den meisten afrikanischen Organisationen an notwendigen finanziellen Ressourcen.
In Deutschland setzen sich vor allem Terre des Femmes und der Verein (I)ntact mit seinen Partnerorganisationen gegen weibliche Genitalverstümmelung ein.

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Internationaler Frauentag 8. März

 

Internationaler Frauentag 1994 Fahne


Am 8. März eines jeden Jahres gehen Frauen auf die Straße, um für ihre Rechte zu kämpfen. Zum ersten Frauentag 1911 kamen in Dänemark, Österreich, Schweden, der Schweiz, Deutschland und in den USA Frauen zu Demonstrationen und Versammlungen zusammen. Im Mittelpunkt standen die Forderung nach dem Wahlrecht für Frauen, der Kampf gegen den § 218, für Arbeiterinnen- und Mutterschutz, für Lohngleichheit, gegen Rüstungswahn und die Folgen der Weltwirtschaftskrise. Die Tradition des Internationalen Frauentages dokumentieren und spiegeln die Erfolge und Niederlagen der Frauenbewegung wider.

In gegenwärtigen Zeiten anhaltender Massenarbeitslosigkeit und massivem Sozialabbau zeichnet sich erneut ab, dass hauptsächlich Frauen die Verliererinnen der Krise sein werden.
Die konkreten Forderungen orientieren sich jeweils an der aktuellen politischen Lage des einzelnen Landes. Die alten Forderungen sind immer noch aktuell: gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt, Kampf gegen Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen.

Noch ist der Internationale Frauentag notwendig, um die andauernde Diskriminierung von Frauen zu skandalisieren und solidarisch auf einer konkreten Utopie der Menschenrechte für Frauen in einer humanen Gesellschaft zu beharren.

Internationaler Frauenstreiktag 1994

 

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Equal Pay Day - für Entgeltgleichheit von Frauen und Männern

 

 Logo: Rote Tasche

Noch immer verdienen Frauen in der Bundesrepublik Deutschland 23 % weniger als Männer (Quelle: Eurostat). Damit ist Deutschland eines der Schlusslichter der Europäischen Union.

Business and Professional Women, BPW Germany, startete daher zusammen mit einem starken Aktionsbündnis im Jahr 2008 den ersten bundesweiten Equal Pay Day.

Hiermit greifen die deutschen BPW Frauen die Idee ihrer amerikanischen Kolleginnen auf; der Equal Pay Day kommt ursprünglich aus den USA, wo er bereits seit Mitte der Neunziger Jahre eine feste Institution ist.

Mit dem Symbol der roten Tasche soll auf die Lohnunterschiede hingewiesen werden. Um das Einkommen zu erzielen, das Männer bereits am 31.12. des Vorjahres hatten, müssen Frauen bis zum EQUAL PAY DAY des Folgejahres arbeiten. Auf Grundlage der Zahlen des Statistischen Bundesamtes fällt der Equal Pay Day im Jahr 2012 auf den 23. März.

 

Die Ziele des Equal Pay Day sind:

  • Reduzierung der Lohnschere in Deutschland
  • Schaffen gleicher Verdienstchancen
  • Schärfung des Bewusstseins für das Problem
  • Mobilisierung aller beteiligten AkteurInnen
Equal Pay Day - Entgeltgleichheit jetzt!

 

Kampagne der Europäischen Kommission zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle


Unter dem „Gender Pay Gap“ versteht man den durchschnittlichen Unterschied der Stundenlöhne zwischen Männern und Frauen in der gesamten Volkswirtschaft. EU-weit verdienen Frauen im Durchschnitt ca. 18 % weniger als Männer, und in einigen Ländern wächst der Unterschied an.

Die Europäische Kommission hat am 3. März 2009 eine Informationskampagne in allen EU-Ländern über die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern gestartet.

 

Neu seit September 2011: Bundesgeschäftsstelle Entgeltgleichheit und Forum Equal Pay Day

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Weltgebetstag der Frauen am ersten Freitag im März


In 170 Ländern der Erde wird der gleiche Gottesdienst am Weltgebetstag der Frauen gefeiert. Überall laden Frauen aller Konfessionen ein, mit ihnen diesen Tag zu begehen. Jede Gemeinde reiht sich ein in die Kette derer, die die Botschaft und das Anliegen von Frauen aus jeweils einem anderen Land dieser Erde zu Gehör bringen. Der Weltgebetstag der Frauen ist inzwischen zur größten ökumenischen Bewegung von Frauen geworden.

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Girls Day

Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag am 4. Donnerstag im April


Der Girls'Day - auch Mädchen-Zukunftstag genannt - wird in der Bundesrepublik seit April 2000 durchgeführt. Jeweils am 4. Donnerstag im Monat April öffnen Werkstätten, Büros, Labore und Redaktionsräume ihre Türen für Schülerinnen der Klassen 5 – 10. Eine hervorragende Gelegenheit für Mädchen, Einblick in die Praxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt zu gewinnen und Kontakte herzustellen. Ziel hierbei ist es, Mädchen auch für eher frauen-untypische Berufe zu interessieren.

Ein breites Aktionsbündnis ruft zur Beteiligung am Girls'Day auf: darunter Bundesministerien, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Initiative D21, die Agentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Bundesverband der Deutschen Industrie und der Zentralverband des Deutschen Handwerks.

Warum ein Zukunftstag für Mädchen?
Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung; sie hat im Durchschnitt auch bessere Noten als die jungen Männer. Mädchen gehen heute ganz selbstverständlich mit Technik um – anders bei der Berufs- und Studienwahl, hier entscheiden sich Mädchen noch immer überproportional häufig für „typisch weibliche“ Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus – der Mädchen-Zukunftstag soll dazu beitragen, dass junge Mädchen einen Einblick in die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten erhalten und sie ermutigen, zukunftsfähige Berufe in Betracht zu ziehen. Gerade im Bereich der neuen IT-Berufe beträgt der Anteil der Mädchen gerade mal 14,9 %.

Bundesweit gehören zu den beliebtesten Berufen bei Mädchen die sogenannten „Frauenberufe“ wie Friseurin, Verkäuferin, Arzt- und Zahnarzthelferin. Mädchen sind sich oft ihrer technischen oder handwerklichen Fähigkeiten nicht bewusst und verhalten sich bei der Berufswahl rollenkonform. Mit dem Girls'Day sollen Mädchen die Vielzahl interessanter und zukunftsfähiger Berufe kennen lernen. Die Aufteilung der Berufswelt in typische Frauen- und Männerberufe ist nicht naturgegeben, sie ist veränderbar. Das gelingt umso eher, je mehr die Berufswahl rationalen Kriterien folgt; dazu gehört die Information über Berufe, Verdienst- und spätere Entwicklungsmöglichkeiten – der Girls'Day soll dazu beitragen.

 

Girls' Day 2012 bei der Stadtverwaltung Nürnberg


Am 26. April 2012 findet bundesweit zum zwölften Mal der Girls’ Day statt; Unternehmen und Organisationen öffneten an diesem Tag ihre Türen für die Töchter ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und auch in diesem Jahr beteiligen sich städtische Dienststellen am Girls'Day; mehr als 70 Töchter städtischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich über jeweils einen von sieben Ausbildungsberufen genauer informieren.

 

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Tag der Arbeit 1. Mai


1889 vom Gründungskongress der "Zweiten Internationale" als "Kampftag der Arbeiterbewegung" proklamiert. Den 1. Mai erklärte die Weimarer Nationalversammlung im April 1919 zum gesetzlichen Feiertag. Das Gesetz war allerdings auf den 1. Mai 1919 begrenzt, da eine spätere Regelung in eine internationale Lösung eingebunden werden sollte. Die Nationalsozialisten erklärten im April 1933 den 1. Mai zum "Feiertag der nationalen Arbeit", zerschlugen aber die Gewerkschaften und ließen zahlreiche Funktionäre verhaften. Nach dem zweiten Weltkrieg bestätigte der Alliierte Kontrollrat den 1. Mai als Feiertag.

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Muttertag 11. Mai


In den USA wurde der "Mother’s Day" 1914 durch Präsident Woodrow Wilson (1856-1924) auf Basis einer Resolution des Kongresses zum nationalen Ehrentag für Mütter erklärt. Der Muttertag etablierte sich in Deutschland Anfang der 1920er Jahre. Der Tag wird am 2. Sonntag im Mai begangen.

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NEIN zu Gewalt an Frauen - Internationaler Anti-Gewalt-Tag 25. November


Seit 1981 wird der 25. November weltweit als Tag gegen Gewalt an Frauen begangen.
Er findet im Gedenken an die drei Schwestern Mirabal aus der Dominikanischen Republik statt, die aufgrund ihres politischen Engagements vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden.

Seit 2001 ruft Terre des Femmes an diesem Tag bundesweit zu einer Fahnenaktion „Frei leben – ohne Gewalt“ auf, an der sich Frauenbeauftragte und Frauenorganisationen in vielen Städten der Bundesrepublik beteiligen.

 

 

Tag der Menschenrechte 10. Dezember


1950 durch die Vereinten Nationen proklamiert. Der Tag erinnert an die von der VN-Vollversammlung am 10. Dezember 1948 verabschiedete "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" (Menschenrechtscharta), die Grundlage des humanitären Völkerrechts, und will die Verwirklichung der darin formulierten Menschenrechte anmahnen.

 

 

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  • 25. November - NEIN zu Gewalt an Frauen
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  •  Equal Pay Day - Entgeltgleichheit jetzt!: © Bundesarbeitsgemeinschaft komm. Frauenbüros, Berlin