"Zugang" war der Titel einer Ausstellung von Mitte September bis Ende November 2007 auf dem Nürnberger Westfriedhof.
Die Internetseite soll hier nocheinmal an die Ausstellung und die damit verbundenen Themen erinnern.
Vorweg die Grußworte des
Oberbürgermeisters der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly
<font color="#408080">Friedhöfe, ein wertvoller Kulturraum
Die Verbindung der gewachsenen Friedhofskultur mit zeitgenössischer Kunst gibt neue Einblicke in das Thema Tod und Friedhof. Die Ausstellung Zugang ist der Versuch, Fragen zu Begräbnisstätten und ihrer Realität mit Sichtweisen aus der Kunst zu bereichern und den Friedhof als Ort der Auseinandersetzung mit dem Sterben wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken. Von den Friedhöfen müssen wahrnehmbare Signale ausgehen, die sie als wertvollen Kulturraum ausweisen. Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler stellen sich diesem Thema und zeigen in neuen Perspektiven die Bedeutung von Tod und Leben. Sie schaffen ein interkufturelles Klima, das die Besucherinnen und Besucher zum Verweilen und Nachdenken animieren soll.
Friedhöfe sind Orte der Letzten Ruhe, Orte des Erinnerns, der Stille und des Hinübergleitens in eine andere Welt.
Wenn diese Ausstellung die Besucher dazu anregt, sich über die Kunst mit der Vergänglichkeit und der kulturellen Einzigartigkeit unserer Friedhöfe auseinander zu setzen, hat sich der Aufwand für die Macher gelohnt.
Ich wünsche der Ausstellung und ihren Initiatoren ein reges Publikumsinteresse.
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12 Künstlerinnen und Künstlern gab die Ausstellung Gelegenheit sich mit dem Thema Leben und Tod, Sterblichkeit und Vergänglichkeit sowie der menschlichen Existenz auseinander zu setzen.
Die ausgestellten Arbeiten waren eine themen- und ortsbezogene Umsetzung dieses Gedankens. Dabei näherden sich die Künstlerinnen und Künstler dieser Thematik mit sehr unterschiedlichen künstlerischen Mitteln und boten den Betrachtern die Möglichkeit, sich einen eigenen Zugang zu dem vielschichtigen Themenkomplex zu schaffen:
Die folgenden Bilder wollen dies nocheinmal aufleben lassen.