An seinen langen Prozessionen mit Hunderten von Raupen an den Stämmen der befallenen Eichen ist er relativ leicht zu erkennen. Sonnige Standorte, einzeln stehende Bäume und lichte Wälder werden bevorzugt befallen.Die sehr feinen Brennhaare der Raupe, welche ein Eiweißgift enthalten, können beim Menschen zu toxischen und / oder allergischen Reaktionen wie Nesselausschläge, Reizerscheinungen an Bindehaut und Atemwegen bis zu Asthmaanfällen führen. Dabei muss man mit der Raupe selbst gar nicht in Kontakt kommen, da die Haare leicht brechen und bei günstiger Witterung über weitere Strecken verteilt werden.
Nach Kontakt mit den Raupenhaaren kann sich ein intensiver Juckreiz entwickeln, dem ein Hautausschlag folgt. Dieser ist meist örtlich begrenzt auf unbedeckte und besonders empfindliche Hautstellen ( Gesicht,, Hals, Ellenbeugen). Falls die Härchen in ein oder beide Augen gelangen zeigt sich hier das Bild einer akuten Bindehautentzündung. Beim Einatmen kann es zu Reizungen im Rachenbereich mit Halsschmerzen und Hustenreiz kommen. Asthmatische Beschwerden sind bei entsprechender Prädisposition möglich , aber sehr selten.
Bürger, die befallene Eichen auf städtischem Grund entdecken, können diese unter genauer Angabe des Ortes unter folgender Telefonnummer: 231-7637 melden. Das Telefon ist zu den üblichen Bürozeiten erreichbar.Grundstückseigentümer mit Eichenbestand werden gebeten, die privaten Bäume in den nächsten Wochen untersuchen zu lassen Unter der Telefonnummer 231- 7637 werden Ihnen auch Ansprechpartner zur Baumbehandlung genannt.