An
GS Gabelsberger Str.,
GT Heroldsberger Weg,
GS Herriedener Str.,
GS Maiacher Str., HS Neptunweg
GS Ossietzkystr., HS Ossietzkystr.
GS Zugspitzstr., FöZ Merseburger Str. jeweils per Telefax
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie in der Besprechung am 17. September mündlich und schriftlich erläutert, hat Ihre Schule eine geringe PCB-Belastung in der Raumluft zwischen 300 - 700 ng/ml, in den Schulgebäuden Ossietzkystraße und Merseburger Straße knapp unter 300 ng/ml.
An der GT Heroldsberger Weg ist nur die Turnhalle betroffen, so gelten die folgenden Überlegungen auch nur für die dortige Turnhalle.
Folgende Maßnahmen werden vorsorglich für Ihre Schule eingeleitet und durchgeführt:
Diese beiden Maßnahmen sind nachweislich geeignet, die PCB-Belastung in der Raumluft zu verringern und dienen der Gesundheitsvorsorge.
Damit keine Missverständnisse aufkommen, der "Gefahrenwert" von 3000 ng/ml ist an den o.a. Schulen zu keinem Zeitpunkt erreicht worden.
Der Hausmeister Ihrer Schule erhält von uns eine schriftliche Betriebsanweisung zur Überwachung und Kontrolle der täglichen Nassreinigung.
Bitte informieren Sie, falls noch nicht geschehen, Elternbeirat und Lehrerkonferenz.
Mit freundlichen Grüßen
Schreiner
Leiter des Amtes für
Volks- und Sonderschule
Die vom Chemischen Untersuchungsamt der Stadt Nürnberg ermittelten PCB-Messwerte im Sporthallentrakt der Grund- und Teilhauptschule Reutleser Straße (Großgründlach) geben nach Bewertung durch das Gesundheitsamt keinen Anlass zu unmittelbaren Eingriffen. In der von Schule und Vereinen genutzten Sporthalle waren bis zu 550 Nanogramm pro Kubikmeter Raumluft gemessen worden, in einem Eingangsbereich 920 Nanogramm und in einem wenig genutzten Gang zu einem Mehrzweckraum Werte von 310 bis 2 500 Nanogramm. Dieser Gang wird schulisch nicht genutzt. Das PCB befindet sich in früheren Außenfugen des Sporthallentrakts, die nach einem Umbau zu Innenfugen geworden sind.
Die Innenraumluftkommission des Umweltbundesamtes hat einen Sanierungseingreifswert von 3 000 Nanogramm/Kubikmeter Luft errechnet, bezogen auf das Jahresmittel und einen 24-stündigen Aufenthalt in dem betroffenen Raum. Aus medizinischer Sicht, so die ärztliche Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Gisela Löhberg, bestehe daher kein akuter Handlungsbedarf.
Oberbürgermeister Ludwig Scholz lässt die Angelegenheit nach den Beratungen im Ferienausschuss am Dienstag, 21. August 2001, auf die Tagesordnung der sich anschließenden Sitzung der Arbeitsgruppe zur PCB-Problematik setzen, sie wird dort unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse aus der Ausschusssitzung behandelt.