Anfang der 1980er Jahre war die Kunsthandwerker-Genossenschaft "Cepelia Millenium" aus der Partnerstadt Krakau in der Vorweihnachtszeit mit einem Stand an der Lorenzkirche und landestypischem, auf Weihnachten abgestimmtem Kunstgewerbe in Nürnberg präsent.
Aus dieser Präsentation Krakaus wurde die Idee geboren, die anderen Partnerstädte einzubeziehen und einen "Markt der Partnerstädte" zu organisieren. Dieser anfangs sehr kleine Markt, bestehend aus Buden von Glasgow, Krakau, San Carlos, Skopje und einer Imbissbude, hat sich mittlerweile zu einem Markt mit 22 Buden auf dem Rathausplatz ausgeweitet und ist in dieser Dimension bundesweit einmalig.
Die stetig wachsenden Besucherzahlen bestätigen die Attraktivität des Marktes, an dem durch seine Einzigartigkeit ein großes Medieninteresse, vor allem überregionaler Medien, besteht. Viele Besucher kommen mittlerweile, um gezielt Weihnachtseinkäufe bei einer "Reise um die Welt" auf diesem fast 4-wöchigen Markt zu tätigen.
Es sind nicht nur Nürnberger Partnerstädte, sondern auch befreundete Kommunen und Regionen mit einem vielfältigen Angebot an landestypischen Produkten vertreten:
Antalya (Türkei), Atlanta (USA), Bar (Montenegro), Brasov/Kronstadt (Rumänien), Córdoba (Spanien), Charkiw (Ukraine), Gera (Deutschland), Glasgow (Großbritannien), Kavala (Griechenland), Kalkudah (Sri Lanka), Klausen und Montan (Italien), Krakau (Polen), Nizza (Frankreich), Prag (Tschechien), San Carlos (Nicaragua), Santiago de Cuba (Kuba), Shenzhen (China), Skopje (Mazedonien), Venedig (Italien) und Verona (Italien) sowie die Region Limousin (Frankreich) – Partnerregion des Bezirks Mittelfranken.
Das Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg ist mit einer eigenen Bude auf diesem Markt präsent; aus den Einnahmen dieser Bude werden karitative Einrichtungen und Projekte in ausgewählten Partnerstädten unterstützt.