Abdolfattah Soltani setzt sich seit Jahren unter schwierigsten Bedingungen für politische Gefangene ein und bemüht sich unerschrocken, schwere Menschenrechtsverletzungen der iranischen Behörden aufzudecken und öffentlich anzuklagen. Dafür zahlen er und seine Familie einen hohen Preis, wie die neuerliche Inhaftierung zeigt.
Die Stadt Nürnberg protestiert aufs Schärfste gegen die Festnahme und appelliert an die Verantwortlichen, Abdolfattah Soltani unverzüglich aus der Haft zu entlassen.
Um diese Bemühungen zu unterstützen, ruft das Menschenrechtsbüro zu einer Eilaktion für Herrn Soltani auf.
Schreiben Sie bitte ebenfalls an den Botschafter der Islamischen Republik Iran einen höflichen, aber bestimmten Brief und fordern die Freilassung von Abdolfattah Soltani.
Richten Sie Ihr Schreiben bitte an:
Botschaft der
Islamischen Republik Iran
Herrn Botschafter
Ali Reza Sheik Attar
Podbielskiallee 67
14195 Berlin
Aufgrund der großen Sorge um Abdollfattah Soltani und Youcef Nadarkhani ist Tom Koenigs, Vorsitzender des Ausschusses für Mesnchenrehcte und Humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag vom 3. - 7. Januar 2012 in den Iran gereist. Ein Besuch bei den beiden Inhaftierten wurde ihm jedoch verweigert. Lesen Sie hier seinen Reisebericht.
Die Bahá’í-Gemeinde Deutschland hat am 12. Januar 2012 in einem Schreiben an Bundesaußenminister Guido Westerwelle die Bundesregierung gebeten, einer Aburteilung des Menschenrechtsverteidigers und Anwalts Abdelfattah Soltani „nicht tatenlos zuzusehen“.
Lesen Sie hier den Wortlaut der Presseerklärungen.