Die Kunstpädagogik ist unter dem Eindruck von Migrationsbewegungen mit ganz neuen und sich stark verändernden Bildkulturen konfrontiert. Die alltäglichen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sind zunehmend von bildlichen Hybridformen geprägt, in denen sich abendländisch geprägte Bilder zwischen Hoch- und Alltagskultur mit den Zeichensystemen anderer Kulturen sowie mit globalisierten medien- und jugendkulturellen Bildern mischen. Die geplante Konferenz formuliert den Anspruch, Antworten auf die bestehenden Fragen zu erarbeiten und pädagogische Handlungsfähigkeit herzustellen, um die Lernchancen von Schülerinnen und Schülern in der Migrationsgesellschaft im Kontext gesellschaftlicher Verantwortung zu verbessern.