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Erste Erwähnung   

Krone, Reichskleinodien

Krone, Reichskleinodien (Foto: Christine Dierenbach)

Nürnberg tritt mit einem erfreulichen Ereignis in die Geschichte ein: Am 16. Juli 1050 spricht Kaiser Heinrich III. die Leibeigene Sigena frei. In der Urkunde taucht das Wort „Norenberc“, das felsiger Berg bedeutet, zum ersten Mal auf. Der Burgberg aus Sandstein überragt das bewaldete Umland, durch das die Pegnitz fließt. Auf ihm wird die Kaiserburg erbaut, das bekannte Wahrzeichen Nürnbergs. Die Stadt wächst. Der Stadtteil, dem die Kirche St. Sebald den Namen gibt, wird zu klein. Auf der südlichen Seite der Pegnitz entsteht eine zweite prachtvolle gotische Kirche, St. Lorenz, die auch zur Namensstifterin für einen Stadtteil wird. Eine Stadtmauer, die zum großen Teil erhalten geblieben ist, umschließt die Stadt. Durch zahlreiche Privilegien, die Nürnberg im 13. und 14. Jahrhundert von den deutschen Kaisern erhält, gewinnt die Stadt die Stellung einer Reichsstadt. Kaiser Karl IV. erlässt hier 1356 das Reichsgrundgesetz der „Goldenen Bulle“ und legt darin fest, dass jeder künftige König seinen ersten Reichstag in der Freien Reichsstadt Nürnberg abhalten müsse.

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  •  Titelbild: © Christine Dierenbach / Stadt Nürnberg