Mit dem Nürnberger Reichswald, einem der größten stadtnahen Waldgebiete in Deutschland, und den Flussauen der Pegnitz, die sich als grüne Achse durch die Stadt ziehen, findet Nürnbergs Umwelt von Natur aus günstige Bedingungen vor. Aber die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger tun auch viel für ihren Schutz. Die Umweltaktivitäten in Nürnberg zeichnen sich durch ein großes Engagement der Bürgerinnen und Bürger aus. Bei der Lokalen Agenda 21 arbeiten Hunderte ehrenamtlich in über 50 Projektgruppen. Sechs Runde Tische befassen sich mit den Themen Ökologische Stadtplanung, Umwelt und Wirtschaft, Energie und Klima, Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit, Soziale Nachhaltigkeit, Kinder und Jugendliche. Das CO2-Minderungsprogramm versucht, das hohe Energieeinsparpotenzial bei der Altbausanierung zu nutzen und mit Photovoltaik-Anlagen auf Dächern städtischer Gebäude zur Verbreitung dieser umweltschonenden Energiegewinnung beizutragen. Aktionen des Projekts „Nürnberg – intelligent mobil“ sollen selbst eingefleischten Autofahrern die Vorzüge der öffentlichen Verkehrsmittel oder des Fahrrads schmackhaft machen – nicht immer ist der Pkw das sinnvollste Fortbewegungsmittel. In Zusammenarbeit mit dem staatlichen Wasserwirtschaftsamt wurde die Pegnitz naturnah gestaltet zur Erholung für Menschen und als Lebensraum für Tiere. Wertvolle Sandlebensräume werden im Projekt Sandachse geschützt und gesichert. Auch der Schutz von Bäumen wird in Nürnberg groß geschrieben – bereits seit 1977 existiert hier eine Baumschutzverordnung. Bei der Planung von Streuobstwiesen und Biotopen und dem Erhalt und der Entwicklung von Kulturlandschaften hilft der Landschaftspflegeverband.