"Das Nürnberger Haus" - ein Gebäude, vielleicht nur eine Hülle, eine Skulptur, eine Installation oder eine Beschreibung? Zeigen Sie uns Ihre Vorstellung von einem Nürnberger Haus! Machen Sie mit!
So lautete die Aufforderung an alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von Beruf und Alter, sowie an alle an der Aufgabenstellung Interessierte, sich an einem Gestaltungswettbewerb (eine gemeinsame Aktion des Baureferats mit der Nürnberger Zeitung) mit dem Thema "Das Nürnberger Haus" zu beteiligen.
Für das "Nürnberger Haus" standen vier Standorte in der Altstadt zur Auswahl: Paniersplatz, Sieben Zeilen, Beckschlagergasse und Heubrücke. Das "Haus" ist reine Vision, gebaut werden soll es nicht. Aufgabe der Teilnehmer war es, nach dem Wesen unserer gebauten Umwelt zu fragen, nach Funktionen von Architektur und Stadt als Projektionsfläche gesellschaftlicher Realitäten und Wunschvorstellungen. Das "Nürnberger Haus" soll Ausdruck sein vom Lebensgefühl in der Stadt, der Architektur, den Traditionen, den Spuren der Vergangenheit, dem Sperrigen, Eigensinnigen - Wenn ein Bauwerk das Wesen einer Stadt widerspiegelt, wie müsste es sein?
Es wurden 34 Ideen eingereicht. Die Spanne der Vorschläge reicht dabei von Fotomontagen über Modelle bis hin zu Gedichten. Die 34 eingereichten Arbeiten wurden von einer Jury, bestehend aus Dr. André Fischer (Nürnberger Zeitung), Brigitte Jupitz (Architektin), Dr. Inge Lauterbach (Altstadtfreunde Nürnberg e.V.), Marion Löscher (Stadtplanungsamt) und Pfarrer Heinrich Weniger (St. Egidien), prämiert. Es wurden 2 Preise und 3 Anerkennungen vergeben.
Am Dienstag, den 08. November 2011, stellte Ingo Schlick, stellvertretender Leiter des Stadtplanungsamts, im "Offenen Büro" die Preisträger vor und eröffnete die Ausstellung, zu der interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Die Wettbewerbsergebnisse sind im 1. Obergeschoss des Stadtplanungsamtes, Lorenzer Straße 30, noch bis zum 23. Dezember 2011 montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr zu sehen.