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Allgemeine Informationen zur U-Bahnlinie U3   

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Erste Baustufe

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Zweite Baustufe

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Dritte Baustufe

U-Bahnnetz Stand 2011

Das U-Bahnnetz der Stadt ist mit der Eröffnung des Bauabschnitts 1.3 am 10. Dezember 2011 auf eine Länge von über 31 km angewachsen. Die U-Bahnlinien U1, U2 und U3 mit insgesamt 40 Bahnhöfen erreichen bereits einen Großteil der Nürnberger Bevölkerung und viele Arbeitsplätze in der Stadt.
Die U3 ist eine von der U2 abzweigende Linie. Sie führt sowohl in den Südwesten des Stadtgebiets in Richtung Rothenburger Straße und Gebersdorf, als auch in den Nordwesten in Richtung Maxfeld und Klinikum Nord zum Nordwestring. Zwischen den Bahnhöfen Rothenburger Straße und Rathenauplatz benutzt die U3 den gleichen Tunnel wie die U2.

Der Bau der U3 erfolgt in mehreren Baustufen:

 

Erste Baustufe

Die erste Baustufe umfasst den Bahnhof Maxfeld im Nordwesten und die Bahnhöfe Sündersbühl und Gustav-Adolf-Straße im Südwesten mit den dazugehörenden Tunnelbauwerken.

Die baulichen Anlagen dieser ersten Baustufe mit den neuen U-Bahnhöfen sind fertiggestellt und gingen mit der offiziellen Eröffnung des ersten automatischen Betriebsabschnitts der U3 am 14. Juni 2008 in Betrieb.

U-Bahnhof Maxfeld

U-Bahnhof Maxfeld

Durch den Bahnhof Maxfeld wird ein sehr dicht bebauter Stadtteil erschlossen. Der Bahnhof liegt unter der Goethestraße zwischen Schlüsselfelder- und Löbleinstraße. Treppenaufgänge östlich der Schlüsselfelderstraße und östlich der Löbleinstraße sowie ein Aufzug westlich der Löbleinstraße führen direkt vom Bahnsteig zur Straßenoberfläche.

U-Bahnhof Sündersbühl

Ubahn3

Der Bahnhof Sündersbühl liegt mit seinen Aufgängen zwischen dem Einkaufszentrum an der Bertha-von-Suttner-Straße und der Blücherstraße unter der ehemaligen nördlichen Fahrbahn der Rothenburger Straße. Dank der sogenannten einfachen Tiefenlage führen die Aufgänge direkt an die Oberfläche. Die Überwege über die Rothenburger Straße sind signalgesichert. Lichtkuppeln über dem Bahnsteig sorgen für Tageslicht im U-Bahnhof. Ein Aufzug ist vorhanden.

U-Bahnhof Gustav-Adolf-Straße

Ubahn4

Der Bahnhof Gustav-Adolf-Straße liegt unter der Wallensteinstraße im Kreuzungsbereich mit der Gustav-Adolf-Straße. Über Zwischengeschosse an der Dunantstraße und bei der ehemaligen Straßenbahnwendeschleife wird ein kreuzungsfreier Zugang erreicht. Mit einer Umsteigeanlage auf der Fläche der ehemaligen Wendeschleife wird die Anbindung an das städtische Busnetz realisiert.

 

Zweite Baustufe

In der zweiten Baustufe wurde im Nordwesten die Strecke zwischen Kaulbachplatz und Friedrich-Ebert-Platz hergestellt. In diesem Abschnitt wurde im August 2005 beim Friedrich-Ebert-Platz mit den vorweglaufenden Arbeiten zur Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen sowie mit der Umlegung der Straßenbahn begonnen. Anfang 2006 starteten die Leitungsumlegungen beim Kaulbachplatz.
Mit dem ersten Rammschlag beim Friedrich-Ebert-Platz begannen am 14. Juni 2007 die Rohbauarbeiten. Am 4. Dezember 2007 erfolgte der Tunnelanschlag für den Bauabschnitt 1.3 und am 04. März 2009 der Tunneldurchschlag im Tunnelabschnitt zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Bielingplatz. Die Eröffnung dieses Betriebsabschnitts mit den Bahnhöfen Kaulbachplatz und Friedrich-Ebert-Platz erfolgte am 10. Dezember 2011.

U-Bahnhof Kaulbachplatz

U-Bahnhof Kaulbachplatz

U-Bahnstation Kaulbachplatz;
Fotograf/Copyright: Gerhard Hagen/poolima
Architekt: Haid+Partner GmbH Architekten+Ingenieure, Nürnberg

Durch den Bahnhof Kaulbachplatz wird ein sehr dicht bebauter Stadtteil erschlossen. Der Bahnhof liegt unter der Schweppermannstraße zwischen Friedrichstraße und Kaulbachstraße. Der U-Bahnhof Kaulbachplatz wurde in einfacher Tiefenlage mit direkten Aufgängen vom Bahnsteig zur Straßenoberfläche in offener Bauweise errichtet.

U-Bahnhof Kaulbachplatz Aufgang

U-Bahnhof Kaulbachplatz Aufgang;
Fotograf/Copyright: Gerhard Hagen/poolima
Architekt: Haid+Partner GmbH Architekten+Ingenieure, Nürnberg

 

U-Bahnhof Friedrich-Ebert-Platz

U-Bahnstation Friedrich-Ebert-Platz

U-Bahnstation Friedrich-Ebert-Platz;
Fotograf/Copyright: stm°architekten, Nürnberg

Der Bahnhof liegt in Ost-West-Richtung unter der Bucher Straße und dem Friedrich-Ebert-Platz und erstreckt sich von der Archivstraße bis zur Rückertstraße. Das Bahnhofsbauwerk wurde teils in offener Bauweise und teils in Deckelbauweise errichtet. Die Verteilerebene im Osten bündelt die oberirdischen Aufgänge und führt diese über Treppenabgänge zum Bahnsteig. Mit einer Umsteigeanlage wird die Anbindung an das städtische Straßenbahn- und Busnetz realisiert.

U-Bahnhof Friedrich-Ebert-Platz, Aufgang

U-Bahnhof Friedrich-Ebert-Platz, Aufgang;
Fotograf/Copyright: stm°architekten, Nürnberg

 

Dritte Baustufe

In weiteren Baustufen ist die Verlängerung der U3 im Nordwesten über das Klinikum Nord bis zur GfK am Nordwestring und im Südwesten über Kleinreuth bei Schweinau, Großreuth bei Schweinau nach Gebersdorf, mit der Möglichkeit zur Weiterführung in den Landkreis Fürth, vorgesehen. Mit dem Bauabschnitt 3 (Klinikum Nord bis Nordwestring) wurde im Mai 2010 begonnen. Hierbei handelte es sich um Vorarbeiten für den Weiterbau und zur Erschließung des Areals. Mit den Rohbauarbeiten wird im Sommer 2012 begonnen.

 

Mehr Informationen zum vollautomatischen, fahrerlosen U-Bahnbetrieb

U-Bahnbauamt

Karl-Bröger-Straße 9

90459 Nürnberg

Bereichsleiter Planung, Telefon: 0911 / 231 - 4472
Bereichsleiter Bauvorbereitung und -durchführung, Telefon: 0911 / 231 - 4494
Entschädigungen, Anliegerfragen, Telefon: 0911 / 231 - 4471

Amtsleitung:

Telefon: 0911 / 231 - 4480

Telefax: 0911 / 231 - 4978

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  • Bildquellen:
  •  Titelbild: © Stadt Nürnberg, Baureferat
  •  U-Bahnnetz Stand 2011: © UB / Stadt Nürnberg, U-Bahnbauamt
  •  U-Bahnhof Kaulbachplatz: © Gerhard Hagen/poolima / Gerhard Hagen/poolima, Haid+Partner GmbH Architekten+Ingenieure, Nürnberg
  •  U-Bahnhof Kaulbachplatz Aufgang: © Gerhard Hagen/poolima / Gerhard Hagen/poolima, Haid+Partner GmbH Architekten+Ingenieure, Nürnberg
  •  U-Bahnstation Friedrich-Ebert-Platz: © stm / stm°architekten, Nürnberg
  •  U-Bahnhof Friedrich-Ebert-Platz, Aufgang: © stm / stm°architekten, Nürnberg