Kanalsanierung mit Reliningverfahren

Logo Stadt Nürnberg

Sie sind hier: 

 

Arbeitsgruppe süddeutscher Kommunen – Schlauchlining   

Was ist Schlauchlining ?

Schlauchlining ist ein Verfahren zur Kanalsanierung, bei dem schadhafte Kanäle mit einem stabilen, dickwandigen Kunststoffschlauch, dem sogenannten „Liner“ ausgekleidet werden, so dass deren Dichtheit und Tragfähigkeit wieder gewährleistet ist. Der mit einem Kunstharz getränkte Schlauch wird über einen Schacht in den Kanal eingeführt und mit Wasserdruck oder Druckluft an die vorhandene Kanalwandung angepresst. Die Aushärtung des Kunstharzes erfolgt mit Warmwasser, Dampf oder UV-Licht. Die Einmündungen von Anschlusskanälen werden nachträglich vom Inneren des Kanals aus (mittels Roboterverfahren) wieder geöffnet.

Das Schlauchlining ermöglicht es, die Funktion und Lebensdauer von Kanälen mit relativ geringem Aufwand um 30 bis 50 Jahre zu verlängern, ohne dass der gesamte Kanal ausgewechselt werden muss. Besonderer Vorteil des Verfahrens ist, dass keine Aufgrabungen erforderlich sind. Die Sanierungsarbeiten können deshalb in recht kurzer Zeit mit geringen Belästigungen für die Anwohner und mit geringer Beeinträchtigung des Verkehrs ausgeführt werden.

In der Regel erstreckt sich der Einsatzbereich des Schlauchlinings auf Kanäle mit Durchmessern bis zu 1,20 Metern beziehungsweise auf Eiprofile mit entsprechendem Querschnitt. Es wurden jedoch auch schon größere Profile mit diesem Verfahren saniert.

Schlauchliningsverfahren

Schematische Darstellung des Schlauchliningverfahrens (Insituform GmbH)

skip

  •  
  • Bildquellen:
  •  Titelbild: © Arbeitsgruppe Süddeutscher Kommunen Kanalsanierung