Schulpsychologie Nürnberg

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Unsere Beratung   

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Kontaktaufnahme und Anmeldung

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Erstgespräch

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Testverfahren

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Beratungsgespräch

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Weitere Gespräche

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt die Arbeitsweise der Schulpsychologie:

Kontaktaufnahme und Anmeldung

Das Telefon klingelt. Eine Mutter schildert, dass ihr Sohn – er ist in der 3. Klasse – sich in den letzten Monaten leistungsmäßig verschlechtert hat. Sie möchte überprüfen lassen, woran das liegen könnte.

Die Sekretärin notiert alle notwendigen Angaben wie Name, Anschrift, Schule und Anmeldungsgrund und gibt der Mutter einen Termin für ein erstes Gespräch mit ihr und ihrem Kind bei einer Schulpsychologin.

Erstgespräch

Im Erstgespräch klärt die Mitarbeiterin noch einmal das Anliegen der Mutter und des Sohnes ab. Im weiteren Verlauf werden Informationen vor allem zur familiären und schulischen Situation, zur Entwicklung, zum Freizeitverhalten gesammelt. Im konkreten Fall muss herausgefunden werden, ob eventuell die Leistungsfähigkeit oder die Motivation des Kindes für den beobachteten Leistungsabfall verantwortlich ist.

Gründe hierfür können beispielsweise sein:

  • Über- oder Unterforderung, ungünstige Lern- und Hausaufgabenorganisation, übermäßiges Fernsehen oder Computerspielen.
  • Äußere Umstände wie familiäre Belastungen, beispielsweise Krankheit oder gar Tod eines Familienangehörigen, Konflikte zwischen den Eltern, alleinerziehender Elternteil
  • Schulische Belastungen, wie Ärger mit Klassenkameraden, negative Beziehung zur Lehrkraft, kulturelle Integration.

Manchmal kommen auch mehrere Faktoren zusammen.

Aufgrund des Erstgesprächs erscheint es der Schulpsychologin sinnvoll, die intellektuellen Fähigkeiten des Jungen mit einem Intelligenztest zu überprüfen und mit Hilfe eines Persönlichkeitstests den im Gespräch entstandenen Eindruck zu ergänzen. Mutter und Sohn sind einverstanden.

Testverfahren

Der Test wird im Allgemeinen nur mit dem Kind durchgeführt. Es ist eher die Ausnahme, dass ein Elternteil bei der Testdurchführung anwesend ist. Je nach Dauer der Untersuchung – in Abhängigkeit von den ausgewählten Verfahren – warten die Eltern in der Wartezone oder holen ihre Kinder zum verabredeten Zeitpunkt wieder ab.

Sie werden um die Entbindung von der Schweigepflicht gebeten, um so auch die Sichtweise der Lehrkraft mit einbeziehen zu können.

Da die Kollegin für die Testauswertung, das meist telefonische Gespräch mit der Lehrkraft und die Vorbereitung der Beratung Zeit braucht, vereinbart sie mit der Mutter einen Beratungstermin einige Tage später, an dem möglichst beide Elternteile, das Kind und eventuell auch noch die Geschwister teilnehmen.

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Beratungsgespräch

In dem Beratungsgespräch werden die Testergebnisse in ihrer Relevanz für die Fragestellung dargestellt. Dann wird mit den Beteiligten zusammen überlegt, was zu Hause verbessert werden kann, in diesem Fall die zeitliche Struktur der Hausaufgaben, das Einplanen von Wiederholungen der Lerninhalte, die Einbeziehung auch des Vaters in das Lernen sowie bewusste positive Rückmeldungen für Anstrengung und Erfolg und nicht zuletzt ein engerer Kontakt der Eltern mit der Schule.

Weitere Gespräche

Im Einvernehmen mit den Beteiligten werden weitere Gespräche vorgesehen, die die Möglichkeit bieten, auftretende Fragen oder Probleme zu besprechen und die angestrebte Entwicklung zu fördern.

Grundsätzlich will die schulpsychologische Beratung Hilfe zur Selbsthilfe sein.

Bei anderen Anmeldegründen mag sich ein ähnlicher oder auch ein abweichender Beratungsverlauf ergeben. Manchmal richtet sich die Betreuung stärker auf die Schülerin oder den Schüler, beispielsweise Entspannungsübungen bei Prüfungsangst oder Konzentrationstraining. Bei Bedarf werden auch weitere, zum Teil spezialisierte Einrichtungen wie Gesundheitsamt, Kinderärzte, Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Familien, Kinder- und Jugendpsychiatrie einbezogen.

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