Der Bereich „Armutsprävention“ wurde beim Sozialamt eingerichtet, um Strategien und Programme zur Integration von Menschen in belasteten und prekären Lebenssituationen zu entwickeln.
Auf Grundlage der im Sozialbericht der Stadt Nürnberg aufgezeigten „Armutsfallen“, werden Projekte zur Armutsprävention entwickelt. Ziel ist hierbei, Initiativen für lokale Bündnisse und ein Netzwerk gegen die Armut in Nürnberg aufzubauen.
Der Nürnberg-Pass ist ein Angebot des Sozialamtes der Stadt Nürnberg um bedürftige Nürnberger Bürger zu unterstützen.
Der Nürnberg-Pass soll vor allem Kindern eine bessere Teilhabe ermöglichen. Hierzu wurde der Nürnberg Pass jetzt mit den Leistungen für Bildung udn Teilhabe für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verknüpft.
Durch das Projekt „EnergieSchuldenPrävention“ sollen Empfänger von Sozialleistungen und Personen mit geringem Einkommen Informationen darüber erhalten, wie Energie eingespart bzw. wirtschaftlicher genutzt werden kann.
In Zusammenarbeit mit Beratungseinrichtungen entstehen lokale Leitfäden. Unter dem Titel „Gut & Günstig“ enteht ein Ratgeber zum effektiveren Umgang mit den vorhandenen finanziellen Ressourcen. Hier werden Tipps gegeben, wie sich durch eine Änderung des Verbraucherverhaltens Geld einsparen lässt.
Der Armutsprävention dienen auch Häuser im Stadtteil wie der Stadtteilladen Diana, der Stadtteiltreffpunkt Nordost und das Nachbarschaftshaus Gostenhof. Hier wird durch Beratung, Gruppenangebote und Treffpunkte „Hilfe zur Selbsthilfe“ gefördert. Besonders für Bürger mit Migrationshintergrund sind diese Angebote sehr wichtig und werden gerne angenommen.