Der "Orientierungsrahmen für eine nachhaltige Jugend-, Familien-, Bildungs- und Sozialpolitik" beschreibt in zehn Leitlinien die Eckpunkte der Arbeit im Geschäftsbereich. Diese werden in Zielformulierungen und Arbeitsprogrammen konkretisiert. Der Orientierungsrahmen wurde vom Referenten für Jugend, Familie und Soziales, Reiner Prölß, und den Leitungskräften im Referat für Jugend, Familie und Soziales im Jahr 2005 gemeinsam erstellt und 2009 aktualisiert.
Er bildet die Grundlage für die Schwerpunkte und Akzentverschiebungen, die sich vor dem Hintergrund knapper finanzieller Ressourcen, aus gesellschaftlichen und fachlichen Herausforderungen und gesetzlichen Neuregelungen ergeben. Aus dem Prinzip "Die Organisation muss den Aufgaben folgen" ergeben sich auch strukturelle Veränderungen in der Aufbau- und Ablauforganisation des Geschäftsbereichs und seiner Dienststellen.
Daneben verankert der Orientierungsrahmen auch die Prinzipien des modernen Verwaltungshandelns für die solidarische Stadtgesellschaft: Offenheit, Partizipation und Kooperation, Verantwortlichkeit, Effektivität, Kohärenz.
Der Orientierungsrahmen ist Grundlage interner Steuerung und der Kommunikation nach innen und außen. Er gilt als Selbstverpflichtung für die Verantwortlichen der kommunalen Jugend-, Familien-, Bildungs- und Sozialpolitik, über die konkreten Zuständigkeitsbereiche hinaus eine gemeinsame Zielrichtung zu verfolgen.