Im Januar 1945 wurden die Bibliotheksgebäude von mehreren Bomben getroffen; dabei gingen die für Ausleihzwecke bereit gehaltenen Anschaffungen der letzten Jahre – vor allem Belletristik und populäre Literatur – sowie der Nachschlagebestand, die Zettelkataloge und ein Großteil der Archivalien verloren.
1956 erfolgte der Umzug in das als Bibliotheks- und Archivgebäude neu errichtete Pellerhaus am Egidienplatz. Nach der Fusion mit der Volksbücherei im Jahr 1973 übernahm die Zentralbibliothek die Aufgabe, Literatur zu allen Wissensgebieten bereit zu halten; die Magazinbibliothek ist seitdem eine Spezialbibliothek mit auf die Schwerpunkte des Altbestands abgestimmter aktueller Literatur.