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Mittelalterliche und Neuzeitliche Handschriften   

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Mittelalterliche Handschriften

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Neuzeitliche Handschriften

 

Mittelalterliche Handschriften

Zeitraum

Mitte 9. Jahrhundert bis ca. 1520/30

Anzahl

ca. 800

Zu den Kernbeständen zählen Übernahmen aus der 1370 erstmals erwähnten Ratsbibliothek und den 1525/26 aufgehobenen städtischen Klöstern. Besonders gut vertreten sind daher Codices mit rechtswissenschaftlichem oder theologischem Inhalt. Der überwiegend deutschsprachige Bestand aus dem Dominikanerinnenkloster St. Katharina stellt ein in dieser Form einzigartig geschlossenes Ensemble dar und dokumentiert in herausragender Weise Literaturrezeption und Literaturproduktion einer spätmittelalterlichen Frauengemeinschaft.


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Literaturhinweis

"Die Handschriften der Stadtbibliothek Nürnberg", Bd. 1-4, 1965-1997

 

Neuzeitliche Handschriften

Zeitraum

ca. 1520/30 bis ins 19. Jahrhundert

Anzahl

ca. 2.300

Die Codices wurden nahezu ausschließlich in Nürnberg geschrieben und beziehen sich inhaltlich auf Nürnberg und das Umland der Stadt. Ca. 1.500 Faszikel und Bände befinden sich im Bestand Norica-Handschriften (Nor. H.).

Besonders hervorzuheben sind eine stattliche Anzahl von Exemplaren der Nürnberger Chroniken und Ämterbücher sowie etliche Geschlechter- und Schembartbücher sowie ein bedeutender Bestand von ca. 200 Stammbüchern und 100 Stammbuchfragmenten vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Letztere enthalten oft einzigartige biografische Angaben. Über die neuzeitlichen Handschriften informieren gesonderte alphabetisch und systematisch geordnete Zettelkataloge im Handschriftenlesesaal.


Links

Literaturhinweis

Die Stammbücher und Stammbuchfragmente der Stadtbibliothek Nürnberg (Die Handschriften der Stadtbibliothek Nürnberg, Sonderband), bearb. von Werner Wilhelm Schnabel, Wiesbaden 1995.

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  •  Titelbild: © Stadtbibliothek Nürnberg
  •  75 Cent V 10a 003r: © Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg
  •  Amb 8 3429 Quodlibet: © Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg