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Winterausgabe 2014: "Nürnberg Heute" 97

NH 97 Titelbalken

Editorial

Am 24. September 1964 erschien die erste Ausgabe von "Nürnberg heute" – erst später wurde im Titel aus heute ein Heute. Im Vorwort von Oberbürgermeister Andreas Urschlechter und Bürgermeister Franz Haas heißt es: „Die Stadt Nürnberg legt Ihnen heute zum erstenmal eine Zeitschrift vor, in der sie künftig alle halben Jahre in Wort und Bild von sich erzählt und berichtet, vom Leben und von den Menschen heute. ,Nürnberg heute‘ will den Nürnberger in seinem Alltag zeigen, mit seinen großen und kleinen Freuden, aber auch mit seinen Sorgen. Das Bild des Nürnberg von gestern, heute und morgen zu spiegeln, ist die erste Aufgabe dieser Zeitschrift.“

Ein halbes Jahrhundert später hat sich die Stadt in vielerlei Hinsicht verändert. Doch der Auftrag ist derselbe geblieben: „Nürnberg Heute“ will Ihnen die vielfältigen Facetten unserer Stadt immer wieder aufs Neue auffächern. Geschichte, Stadtentwicklung und die Lebenswirklichkeit der Menschen werden in Berichten, Features und Reportagen genauso beleuchtet wie soziale, kulturelle und Wirtschaftsthemen. Das ist auch in dieser Ausgabe der Fall. Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen Ihre „Nürnberg Heute“-Redaktion.

Zum Anbeißen: Lebkuchen sind Nürnbergs süßes Aushängeschild

Als kulinarische Botschafter der Stadt erfreuen sich Nürnberger Lebkuchen weltweit großer Beliebtheit. Millionenfach geht das Backwerk rund um den Erdball. Klassiker schlechthin ist der Elisen-Schokolebkuchen, doch die Backkunst tritt nicht auf der Stelle. Die Lebküchner entwickeln das Traditionsgebäck sanft weiter und ergänzen es um neue Kreationen. Spannende Einblicke liefern Thomas Meiler (Text) und Christine Dierenbach (Fotos).

Von Filmemachern, Flüchtlingen und Archiven: Die anderen Hauptartikel

Und Action! Nürnberg als Drehort

Film und Fernsehen entdecken Nürnberg: Im Sommer 2014 war das bei den Dreharbeiten für den Franken-Tatort hautnah zu erleben. Warum die Stadt als Kulisse immer beliebter wird, beleuchten Alexandra Foghammar, Herbert Heinzelmann (beide Text) und Jonathan Kielkowski (Fotos).

Wahre Lokalpatrioten: Drei neue Ehrenbürger

Am 18. Oktober 2014 hat Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly auf Beschluss des Stadtrats hin die Ehrenbürgerwürde an Ministerpräsidenten a.D. Günther Beckstein, Bundesministerin a.D. Renate Schmidt und Verleger Bruno Schnell verliehen. Siegfried Zelnhefer (Text) und Christine Dierenbach (Fotos) stellen die drei Lokalpatrioten vor.

In der Warteschleife: Flüchtlinge

Krieg, Gewalt, Vertreibung: Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und in sicheren Staaten wie Deutschland Zuflucht suchen. Länder und Kommunen stehen vor der Aufgabe, die Flüchtlinge aufzunehmen und unterzubringen. Eine Momentaufnahme im Herbst 2014 von Marco Puschner (Text) und Roland Fengler (Fotos).

Küchen Quelle startet voll durch

Ohne die Konzernmutter auf Erfolgskurs: Nach dem Ende des Quelle-Konzerns im Oktober 2009 stiegen vier Investoren aus der Region bei der 1978 gegründete Küchen Quelle ein. Seit der Rettung ist der einstige Branchenprimus wieder auf Wachstumskurs. Jürgen Eisenbrand (Text) und Timm Schamberger (Fotos) beschreiben die Entwicklung.

Zeppelinfeld: "Der Welt aufbewahren"

Die Bauten am ehemaligen Reichsparteitagsgelände sind marode. In der Stadtgesellschaft und darüber hinaus fragen sich viele: "Sollen wir Hitlers Stein gewordenen Größenwahn bewahren?" Ein Plädoyer für den Erhalt des Zeppelinfelds von Siegfried Zelnhefer mit Illustrationen von Ralf Weglehner.

Archive: Ordnung ist das ganze Leben

Sie sammeln, bewahren und erschließen: Fünf bedeutende Archive sind in der Stadt beheimatet. Millionen von Dokumenten lagern in ihren Magazinen. Trotz der Fülle kennen die Archivare die besonderen Stücke ihrer Häuser genau. Annamaria Böckel (Text) und Mile Cindrić (Fotos) auf der Suche nach der Ordnung.

Hauptsache selbstgemacht: DIY im Trend

Häkeln und Stricken, Schreinern und Reparieren: Viele Nürnberger werkeln in ihrer Freizeit an irgendetwas herum. Ob am Auto, an der Waschmaschine, an selbstgenähten Röcken oder verzierten Möbelstücken: Do it yourself ist beliebt wie nie. Ein Streifzug von Katja Jäkel (Text) und Masha Tuler (Fotos).

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