In Deutschland führen das Statistische Bundesamt und die Statistischen Landesämter 2011 eine Volks- und Wohnungszählung durch. Grundlage ist eine europäische Verordnung sowie das deutsche Zensusgesetz 2011 vom 8. Juli 2009. Zeitgleich werden in den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ebenfalls Volkszählungen durchgeführt.
Die letzte Volkszählung für das frühere Bundesgebiet fand 1987 statt, für die DDR 1981. Seitdem wird die Zahl der aktuellen amtlichen Einwohnerzahl mit einem statistischen Verfahren fortgeschrieben. Doch diese Fortschreibung wird ungenauer, je älter die grundlegenden Daten sind.
Der eigentliche Zensus mit Stichtag 9. Mai 2011 ist eine Registerauswertung, kombiniert mit der Befragung eines Teils der Bevölkerung.
Seit Januar 2011 hat in Nürnberg die Erhebungsstelle ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist für die Zensus-Durchführung in Fürth und Nürnberg zuständig. Hier werden Fragen beantwortet und die Befragung koordiniert.
In den beiden Städten sind ca. 400 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte für den Zensus tätig und werden die Befragungen in den Wochen nach dem Stichtag 9. Mai 2011 bei den Haushalten durchführen.
Aktuell suchen wir keine Erhebungsbeauftragten.