„NA TOLL!“ ist eine Wanderausstellung zur Alkoholprävention für Mädchen und Jungen ab der 9. Klasse. „NA TOLL!“ will Informationen geben, Alternativen nennen, Hilfe anbieten.
Der Fokus liegt auf Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren. In diesem Alter ist für die Jugendlichen das Thema „Alkohol“ erstmals präsent. Sie müssen gegenüber ihren Freunden und anderen Menschen dazu Stellung beziehen und eine eigene Meinung entwickeln.
Die Ziele von NA TOLL! sollen erreicht werden durch ...
Die Ausstellung „NA TOLL!“ wurde mit Unterstützung des Bayerischen Gesundheitsministeriums eingerichtet. Die Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e. V. (LZG) stellt diese kostenlos interessierten Schulen zur Verfügung.
Die Ausstellung spricht Jugendliche direkt an. Lockere, teilweise provokant formulierte Merksätze wie „Mit Alkohol ist die Idealfigur dahin“ oder „Alkohol macht die Birne hohl“ regen dazu an, sich weiter zu informieren. Zwölf großformatige Ausstellungstafeln gehen auf verschiedene Aspekte des Themas ein und erläutern körperliche und psychische Wirkungen des Alkoholkonsums. Im Risikotest „wahr oder unwahr“ können die Besucher vor Ort ihr Wissen zu Aussagen testen wie „Wird Alkohol im Schlaf schneller abgebaut?“ oder „Geht der Alkohol von kohlesäurehaltigen alkoholischen Getränken rascher ins Blut?“
Darüber hinaus will die Ausstellung Hilfen geben und auf Alternativen hinweisen. Die Ausstellung macht originelle Vorschläge, um Gruppendruck entgegentreten zu können, denn „Wenn du keine Lust hast, Alkohol zu trinken, dann solltest du ein paar Antworten parat haben, damit deine Freunde dich nicht ständig nerven“. Rezepte für alkoholfreie Cocktails zeigen, dass Drinks auch ohne Alkohol schmecken.
Die Schüler werden klassenweise durch die Ausstellung geführt und durch jugendgerechte Methoden zur Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol angeregt.
Jede Führung dauert 90 Minuten. Parallel dazu wird ein Elternabend angeboten. Selbstverständlich kann dieses Angebot auch von Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit genutzt werden.
Keine für Nürnberger Einrichtungen.