Die Einnahmen aus der Abwassergebühr (Schmutzwasser und Niederschlagswasser) haben den größten Anteil an den Gesamteinnahmen. An zweiter Stelle stehen die Gebühren für das von öffentlichen Straßen abfließende Niederschlagswasser (Straßenentwässerung).
Nach wie vor stellen die Abschreibungen und Zinsen mit zusammengerechnet 41 Prozent den größten Anteil der Aufwendungen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dieser Anteil jedoch rückläufig.
Das Diagramm zeigt, dass sich seit 2003 die Höhe der Investitionen zwischen 15 und 20 Mio. € pro Jahr bewegt. In den Jahren vorher lagen die Investitionen zum Teil deutlich höher, mit entsprechender Auswirkung auf die Höhe der Abwassergebühren. Die Steigerung im Jahr 2010 ist auf höhere Investitionen im Klärwerk 1 zurückzuführen: Erneuerung der Schlammentwässerung und Erneuerung der Nachklärbecken
Die Abwassergebühren konnten in den vergangenen zehn Jahren nahezu stabil gehalten werden. Der deutliche Anstieg der Gebühren in den Jahren davor hatte seine Ursache im Ausbau der Abwasserreinigung und in der Einführung der Regenwasserspeicherung im Kanalnetz. Als Ergebnis dieser Baumaßnahmen hat sich die Wasserqualität in der Pegnitz erheblich verbessert.