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Monitoring und Evaluierung für den Klimaschutzfahrplan   

Die Stadt Nürnberg hat sich zum Ziel gesetzt bis 2020 eine 40-prozentige Reduktion der CO2-Emissionen bezogen auf das Jahr 1990 zu erreichen. Hierzu wurde der Klimaschutzfahrplan 2010/2020 der Stadt Nürnberg vorgelegt.

Evaluierungssystem nach Maß

Um die Erreichung des Zieles von 40 Prozent bis zum Jahr 2020 zu dokumentieren und ggfs. geplante Maßnahmen zur Minimierung der CO2-Emissionen rechtzeitig treffen zu können, hat die Stadt Nürnberg die Erarbeitung eines Monitoring- und Evaluierungssystems an die ENERGIEregion GmbH, Geschäftsbereich Energie-Technologisches Zentrum Nürnberg beauftragt.

Es handelt sich um ein zweistufiges System: Zum einen ist ein Klimaschutz-Indikatoren-System für die jährliche Dokumentation entwickelt worden und zum anderen das Klimaschutz-Bilanzierungssystem ECORegiotool des Klimabündnisses zur standardisierten Emissionsbilanz genutzt worden.

Die Datenerhebung für beide Modelelle, das Indikatoren- und das Bilanzierungsmodell, ist standardisiert worden.

Schneller handeln

Mit dem standardisierten, jährlich zu erhebenden Indikatorensystem steht der Stadt ein Zielwertmodell zur Verfügung ohne eine arbeitsaufwändigere CO2-Bilanz erstellen zu müssen.

So ist die Stadt in der Lage kurzfristig Rückschlüsse aus Emissionsentwicklungen zu ziehen und ggfs. steuernd einzugreifen. Auch die in größeren zeitlichen Abständen zu ermittelnden CO2-Bilanzen sind mit dem ECORegiotool zeitsparender zu erstellen. Die Standardisierung führt zu einer weniger individuellen und pauschalierten Betrachtungsweise.

In der Folge soll mit dem ECORegiotool im Zweijahresturnus eine CO2-Bilanz erstellt werden, eine individuelle und ausführliche Klimabilanz mit der bisherigen Systematik und Komplexität in Abständen von fünf bis sechs Jahren.

Das vom Forschungszentrum Jülich GmbH als Projektträger für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unter dem Förderkennzeichen FKZ 03KS0017 geförderte Projekt wurde am 31. Mai 2010 abgeschlossen.

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  •  Titelbild: © Umweltamt Nürnberg