Zunächst erfolgt eine Bestandsaufnahme aller Tätigkeiten des Unternehmens und der mit diesen verbundenen Umweltwirkungen.
Nach Analyse der einzelnen Arbeitsprozesse wird ausgewertet, welche Auswirkungen die Produkte, Tätigkeiten oder Dienstleistungen des Betriebs auf die Umwelt haben.
Schließlich können daraus Maßnahmen und Ziele erarbeitet werden, die kontinuierlich Verbesserungen in der Umweltleistung des Unternehmens bewirken.
Wesentlicher Bestandteil von EMAS ist auch die Erfolgskontrolle, mit der überprüft wird, ob die festgelegten Maßnahmen die gewünschten Auswirkungen zeigen. Ein Controlling erfolgt sowohl durch die Organisation selbst als auch durch externe Anbieter/Dienstleister.
Ob EMAS-Organisationen tatsächlich ihre Umweltleistung verbessern konnten, müssen sie regelmäßig durch Veröffentlichung einer Umwelterklärung nachweisen.
Das Umweltamt betreut derzeit drei Schulen bei Aufbau und Weiterentwicklung eines EMAS-Umweltmanagementsystems.
Schulen wurden deshalb ausgewählt, da hier stattfindende Lernprozesse gut mit der Vermittlung neuer Sichtweisen auf das Thema Umwelt verknüpft werden können.