Zunächst erfolgte die Messung der Konzentration von Kohlenmonoxid und Ruß mittels tragbarer Geräte. Um aufwendige Auf- und Abbauarbeiten zu vermeiden, beschaffte man im Jahr 1965 das erste Luftmessfahrzeug. Ein Nachfolger dieses Fahrzeugs kommt auch heute noch zum Einsatz, um flächendeckende Messprogramme oder Messungen an Belastungsschwerpunkten durchzuführen.
Die Einrichtung ortsfester Messstationen zur kontinuierlichen Erfassung der Luftbelastung begann im Jahr 1973. Heute betreibt die Umweltanalytik Nürnberg drei Luftmessstationen. Drei weitere Stationen werden durch das Bayerische Landesamt für Umwelt betrieben.
Europäische Regelungen zur Luftreinhaltung, die in Bundes- und Landesrecht umgesetzt wurden, sind die Grundlage für die dauerhafte Verbesserung der Luftqualität. Die Untersuchung der Außenluft ermöglicht die Suche nach Belastungsschwerpunkten, dokumentiert die erzielten Erfolge und zeigt Handlungsbedarf für weitere Verbesserungen auf.