Mitgliedschaften
Die Stadt Nürnberg ist Mitglied des Boden-Bündnisses und des Klima-Bündnisses. In diesen europäischen Netzwerken setzt sich die Stadt für einen nachhaltigen Umgang mit Böden und den Erhalt des globalen Klimas ein.
Klima-Bündnis
Das „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder / Alianza del Clima e.V.“ ist Europas größtes Städtenetzwerk zum Klimaschutz und hat den Erhalt des globalen Klimas als Ziel – kurz: die Verringerung der klimaschädlichen Emissionen in den Industriestaaten auf der Nordhalbkugel und den Schutz des Regenwaldes auf der Südhalbkugel.
Nürnberg ist seit 1994 Mitglied des Klima-Bündnisses und leistet durch folgende Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz:
- ein umfangreiches CO2-Minderungsprogramm
- das kommunale Energiemanagement
- die Solardachbörse
- zukunftsweisende Energiekonzepte für neue Baugebiete
Covenant of Mayors
2009 trat die Stadt Nürnberg der Vereinigung europäischer Städte zum Klimaschutz („Covenant of Mayors“) bei. Damit verpflichtet sich die Stadt Nürnberg, das von der europäischen Union angestrebte Ziel einer Verringerung der CO2-Emissionen bis 2020 um 20 Prozent noch zu übertreffen. Die Stadt hat einen Aktionsplan vorgelegt, in dem detailliert aufgeführt ist, wie sie diese Ziele in den Bereichen Verkehr, Industrie und Gewerbe, private Haushalte sowie erneuerbare Energien erreichen will.
Città del BIO
Nürnberg ist die erste deutsche „Città del BIO“ (Bio-Stadt). Seit Dezember 2006 arbeitet die BioMetropole Nürnberg aktiv in diesem Netzwerk mit, nachdem der Stadtrat dies einstimmig beschloss.
"Città del BIO" ist eine Vereinigung, die seit 2003 existiert und ihren Ursprung in Italien hat. Elf italienische Städte bzw. Provinzen sind Gründungsmitglieder von "Città del BIO". Aktuell hat "Città del BIO" über 160 Mitglieder, davon sehr viele aus Italien, aber auch eine beachtliche Zahl von Städten anderer europäischer Länder. Die Metropolregion ist neben Nürnberg mit den Städten Lauf und Altdorf sehr gut vertreten.
Die Ziele der "Bio-Städte" sind insbesondere die Förderung des Bio-Landbaus und der regionalen Produktion (regionale Wirtschaftskreisläufe) sowie die Förderung einer nachhaltigen Verbrauchs- und Esskultur und des Verzichts auf Gentechnik in Lebensmitteln.
Boden-Bündnis
Das Boden-Bündnis ist ein Zusammenschluss von Städten und Gemeinden in Europa, die sich gemeinsam für einen nachhaltigen Umgang mit Böden einsetzen. Die Stadt Nürnberg ist dem „Boden-Bündnis europäischer Städte, Kreise und Gemeinden“ im Jahr 2001 beigetreten.
Das Bündnis fördert gemeinsame Aktivitäten im Bereich des Bodenschutzes und der Raumentwicklung. Die Mitglieder entwickeln und realisieren gemeinsam Projekte und Standards. Von großem Nutzen sind der Informations- und Erfahrungsaustausch auf interkommunaler Ebene. Inhaltliche Grundlage des Bündnisses bildet das 2000 in Bozen verabschiedete Manifest für das „European Land and Soil Alliance (ELSA) e. V.“ Es enthält die Ziele, Leitsätze und Maßnahmen sowie ein detailliertes Aktionsprogramm für die kommunale Bodenpolitik. Das Boden-Bündnis versteht sich als komplementäre Initiative zum Klima-Bündnis und ist auf eine vertiefende Zusammenarbeit der beiden Bündnisse angelegt.
EUROCITIES
Im Umweltforum der Vereinigung europäischer Städte arbeitet das Umweltreferat im Arbeitskreis „Air Quality - Climate Change - Energy Efficiency“ mit. Es bringt fachliche Kompetenz aus Nürnberg in die Entwicklung und Novellierung von umweltrechtlichen Gesetzesvorhaben auf europäischer Ebene mit ein.
Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)Die DGSPJ verfolgt u.a. folgende Ziele: - Förderung der Forschung, Lehre sowie der Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Sozialpädiatie und Jungendmedizin
- Iniitierung und Förderung von gesundheitlichen Präventionsprogrammen für Familien, Kinder und Jugendliche
- Initiativen zur Verbesserung der interdiziplinären Vernetzung auf dem Gebiet des Gesundheitswesens und der Gesundheitswissenschaften
- Ersatz für sozial benachteiligte, chronisch kranke und behinderte Kinder und Jugendliche hinsichtlich Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Integration
Pädnetz Mittelfranken
Das an den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands (BKVJ) angegliederte Kompetenznetz Pädiatrie vereint Kinder- und Jugendärzte aus Praxen, Kliniken und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD). Es hat zum Ziel, die medizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen nach hohen Qualitätsstandards zu optimieren. Vielfältige sozialpädiatrische Fragen in der Betreuung der Kinder und Jugendlichen bedingen eine enge Einbindung des ÖGD in dieses Netzwerk: z.B. die Entwichklung der frühen Hilfen in Nürnberg, speziell der aufsuchenden Gesundheitshilfe, oder der Kooperation bei der Schuleingangsuntersuchung.
Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V. (LAGZ)
Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V. (LAGZ) wird als gemeinnütziger Verein von den Körperschaften der Zahnärzte sowie den Verbänden aller gesetzlicher Krankenkassen getragen. Die LAGZ hat den gesetzlichen Auftrag des Staates zur Durchführung der zahnärztlichen Gruppenprophylaxe in Kindergärten und Schulen bis zur 6. Jahrgangsstufe. In Nürnberg wir dieser Auftrag durch Zahnärzt des Gesundheitsamtes wahrgenommen. Die Stadt Nürnberg erhalt als Fördermitglied der LAGZ Materialien zur zahnärztlichen Gruppenprophylaxe. Die LAGZ finaziert außerdem drei Halbtagsstellen für Prophylaxehelferinnen.
Projekt Information e.V.
Projekt Information e.V. will HIV-infizierte Menschen, ihre Freuden, Angehörigen und Ärzte über Forschung, Entwicklung und Anwendung von schulmedizinischen, alternativen, adjuvanten und holistischen Behandlungsmethoden informieren. Hierzu suchen wir auch den interdisziplinären Informationsaustausch mit Medizinern, Naturheilkundlern, Psychologen, therapeuten udn Pflegern. Ziele ist es durch umfassende Informationen HIV-infizierten Menschen zusammen mit Ärzten eigenverantwortliche entscheidungen zu therapeutischen Maßnahmen zu ermöglichen. Projekt Information e.V. ist unabhängig, überkonfessionell und politisch nich gebunden.
Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland
Das Projekt Gesunde Städte bietet umfassende Konzepte und Planlösungen für die gesundheitlichen Probleme in Städten. Inhaltlich geht es darum, die Art und Weise zu ändern, wie sich die einzelnen Bürger, die Gemeinden, private und gemeinnützige Organisationen und die kommunale Selbstverwaltung dem Thema Gesundheit stellen, was sie darunter verstehen und wie sie gesundheitliche Entscheidungen treffen. Letztlich geht es darum, das natürliche, psychische, soziale und umweltbedingte Wohlbefinden der Menschen, die in Städten leben und arbeiten, zu verbessern.
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