Außenwirtschaftsförderung   

Warenumschlag am trimodalen Güterverkehrszentrum Hafen Nürnb

Warenumschlag am trimodalen Güterverkehrszentrum Hafen Nürnb

Warenumschlag am trimodalen Güterverkehrszentrum Hafen Nürnb

Weltweiter Handel und grenzüberschreitende Investitionen gehören zu den grundlegenden Voraussetzungen für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in Deutschland. Bund und Länder unterstützen daher die Aktivitäten deutscher Unternehmen zur Erschließung und Sicherung ausländischer Märkte auf vielfältige Weise.

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Export- und investitionsbegleitende Fördermaßnahmen

Grundsätzlich lassen sich die öffentlichen Fördermaßnahmen unterscheiden in:

  • exportbegleitende Maßnahmen, die der Förderung von Exporten aus Deutschland dienen bzw.
  • investitionsbegleitende Maßnahmen, die Investitionen deutscher Unternehmen im Ausland unterstützen.

An öffentlichen Finanzierungshilfen steht v.a. das ERP-Exportfinanzierungsprogramm zur Verfügung. Dieses Programm finanziert Exporte von Investitionsgütern und damit verbundenen Dienstleistungen in Entwicklungsländer zu besonders günstigen Konditionen. Die Kredite werden als liefergebundene Finanzkredite entweder dem Besteller deutscher Lieferungen oder seiner Hausbank zur Verfügung gestellt.

Exportgeschäfte können auch durch die AKAAusfuhrkredit-Gesellschaft mbH, einen konsortialen Zusammenschluss zahlreicher deutscher Banken, finanziert werden. Dabei stehen sowohl ein Plafonds zur Refinanzierung von Lieferantenkrediten deutscher Exporteure als auch mehrere Plafonds zur Gewährung von Bestellerkrediten zur Verfügung.

Sie suchen Unterstützung auf Landesebene bei der Finanzierung von Exportgeschäften? Dann wenden Sie sich doch an die LfA Förderbank Bayern, das Förderinstitut des Freistaates Bayern. Sie unterstützt bayerische Unternehmen im Außenwirtschaftsbereich durch Finanzierungshilfen für Auslandsaufträge und Investitionen im Ausland.

Für mittelständische bayerische Unternehmen, die bisher noch nicht oder nur beschränkt im Auslandsgeschäft tätig waren, hilft das Programm "Fit für Auslandsmärkte - Go International", neue Absatzwege zu erschließen und neue Märkte zu erkunden.

Im Gegensatz zu Exporten können Investitionen deutscher Unternehmen im Ausland nicht nur durch besondere Finanzierungsangebote, sondern - unter bestimmten Umständen - auch durch öffentliche Zuschüsse gefördert werden.

Zu den Finanzierungsangeboten gehört das Mittelstandsprogramm Ausland der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Dieses Programm finanziert Auslandsinvestitionen deutscher Unternehmen, ihrer ausländischen Tochtergesellschaften oder Joint Ventures sowie von freiberuflich Tätigen, die einer langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen.

Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern brauchen Zeit. Und die Finanzierungen müssen heute mehr denn je komplexen Anforderungen gerecht werden. Die DEG hat eine langjährige Erfahrung in diesem Bereich.

Für Vorhaben deutscher Unternehmen mit entwicklungspolitischem Zusatznutzen bietet der Bund im Rahmen sogenannter Entwicklungspartnerschaften (Public Private Partnerships - PPP) finanzielle Zuschüsse. Gefördert werden Projekte, die betriebswirtschaftlich rentabel sind und zusätzlich positive entwicklungspolitische Wirkungen erzielen.

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Export- und Investitionsabsicherung

Das wichtigste Instrument der Exportförderung bilden die Ausfuhrgewährleistungen des Bundes, die allgemein als Hermes-Deckungen bekannt sind und der Absicherung von Exporten dienen. Die Hermes-Deckungen erlauben es deutschen Unternehmen, sich gegen die mit einem Ausfuhrgeschäft verbundenen Risiken zu versichern.

Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern mit besonders hohem politischen Risiko können durch Investitionsgarantien des Bundes abgesichert werden. Voraussetzung ist, dass die Investitionen aufgrund eines Investitionsförderungs- und -schutzvertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat einen ausreichenden Rechtsschutz genießen und förderungswürdig sind.

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Auslandsmessebeteiligung und Ausstellerförderung in Deutschland

Die Beteiligung an Messen und Ausstellungen im Ausland ist eines der wichtigsten und effektivsten Exportmarketinginstrumente der deutschen Wirtschaft. Auch für die Suche von Kooperationspartnern, für Einkauf und Investitionen im Ausland haben sie herausragende Bedeutung.

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) unterstützen deutsche Unternehmen, die deutsche Produkte ausstellen, bei der Teilnahme an Messen im Ausland. Zielgruppe des Programms sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Ebenso förderfähig sind Teilnahmen an von Messeveranstaltern organisierten Gemeinschaftsständen für junge innovative Unternehmen auf internationalen Leitmessen in Deutschland. Zu den förderungsfähigen Veranstaltungen der NürnbergMesse zählen die Fachmessen BioFach und Vivaness, BRAU Beviale, Chillventa, embedded world, EUROGUSS, das Messetrio FachPack + PrintPack + LogIntern, fensterbau/frontale + HOLZHANDWERK, INTERGEO, SENSOR+TEST, Spielwarenmesse, Stone+tec sowie der Messeverbund POWTECH / TechnoPharm.

Der erste Schritt zum erfolgreichen Auslandsgeschäft führt für zahlreiche Unternehmen in Bayern über das Messebeteiligungsprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie. Im Rahmen des Programms werden jährlich fast 50 Messebeteiligungen auf Erfolg versprechenden Plätzen im Ausland angeboten. Ihr Partner ist Bayern International – die Servicegesellschaft des Freistaates Bayern für Ihr Exportgeschäft.

Die Gemeinschaftsstände "Bayern Innovativ" bieten etablierten Firmen, Existenzgründern und wissenschaftlichen Einrichtungen aus Bayern die Gelegenheit, innovative Produkte und Verfahren sowie ihre Entwicklungskompetenz unter einem attraktiven, gemeinsamen Dach einem internationalen Publikum zu präsentieren. Dadurch lassen sich auf effiziente Weise neue Kunden und neue Märkte erschließen und neue Kooperationspartner gewinnen. Die Förderung des Gemeinschaftsstandes Bayern Innovativ durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gewährleistet einen ebenso kostengünstigen wie attraktiven Messeauftritt.

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Kooperationsbörsen und Unternehmerdelegationsreisen

Die Bundesregierung unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen auf ihrem Weg in ausländische Märkte. Dies geschieht durch Veranstaltungsprogramme, die das Ziel haben, Kontakte zu ausländischen Unternehmen, Dienstleistungs- und Forschungseinrichtungen zu erschließen, um damit neue Absatz-, Bezugs-, Kooperations- und Investitionsmöglichkeiten zu eröffnen. Die Veranstaltungen im Ausland und in Deutschland bieten deutschen Unternehmern eine sehr gute Gelegenheit, potenzielle Kooperationspartner kennen zu lernen und Informationen aus erster Hand zu erlangen.

An Delegationsreisen des Bayerischen Wirtschaftsministeriums können kleine und mittelständische Unternehmen mit Sitz in Bayern teilnehmen, sofern sie den jeweils eingeladenen Branchen angehören.

Mit branchenbezogenen Unternehmerreisen von Bayern International können bayerische Unternehmen den richtigen Ansprech- oder Kooperationspartner für ihre Waren oder Dienstleistungen in ihrem Zielmarkt finden.

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Weitere Fördermaßnahmen

Bayern unterstützt mit gezielten Weiterbildungsmaßnahmen die Marketing- und Vertriebsaktivitäten bayerischer Unternehmen.

Sie wollen auch außerhalb Deutschlands öffentliche Aufträge gewinnen, wissen aber nicht wie Sie vorgehen sollen? Dann nutzen Sie die Angebote des Auftragsberatungszentrum Bayern e.V. (ABZ)

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Kontakt

Ihr Ansprechpartner bei der Wirtschaftförderung Nürnberg:

Gabriele Ziegler

Telefon: +49 (0)911 / 231 - 57 90

Telefax: +49 (0)911 / 231 - 85 25

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