Ab September 2011 ist Thomas Detzel, KIZ-Berater und Coach aus Nürnberg im Quartier unterwegs. Er kennt die Problematik von Existenzgründern und Kleinunternehmen und zeigt, wie Mikrofinanzierung funktioniert. Gerne hilft er auch in allen betriebswirtschaftlichen Fragen rund um die Existenzgründung.
Mikrofinanzierung im Quartier (MIQUA) ist ein neues Projekt, das Kleinunternehmen und Existenzgründern bei der Finanzierung hilft. Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ) das Gründerinnen und Gründern sowie bestehenden Betrieben in ausgewählten Quartieren der Stadterneuerung den Zugang zu Kleinkrediten ermöglicht. In Kooperation mit dem Amt für Wohnen und Stadtentwicklung der Stadt Nürnberg sowie dem Beratungsunternehmen KIZ-Finanzkontor aus Offenbach startet MIQUA nun auch in den Quartieren der sozialen Stadt.
Wer in den folgenden Gebieten der sozialen Stadt wohnt oder arbeitet, kann die Unterstützung beantragen:
Die Beratung erfolgt immer in aufeinander aufbauenden Entwicklungsschritten, in deren Zentrum der Mensch und seine Vision stehen. Egal ob Aufträge vorfinanziert werden müssen oder wichtige Investitionen geplant sind: Im Erstkredit erhalten Kleinunternehmen und Existenzgründer bis zu 5 000 Euro, später auch bis zu 15 000 Euro in Form eines Mikrokredits. Egal was geplant ist und wie die momentane persönliche Situation aussieht, ob jemand sich neu orientieren, sich selbstständig machen oder ein kleines Unternehmen gründen will, die Mikrofinanzierung im Quartier hilft dabei.
Dieses Vorhaben wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert.