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Stadt Nürnberg ist bereit zur Umsetzung des |
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Nach dem heutigen Ministerratsbeschluss zum Konjunkturpaket II hoffen die Verantwortlichen der Stadt Nürnberg, dass eine Reihe von offenen Fragen möglichst rasch geklärt wird. „Nürnberg ist bereit für die Umsetzung. Die Stadt, Wirtschaftsvertreter und Unternehmen ziehen gemeinsam an einem Strang, um die Konjunktur in der Region zu stützen. Leider sind aber wichtige Fragen der Umsetzung des Konjunkturpakets in Bayern noch unklar. Der Teufel steckt auch hier im Detail“, so die erste Reaktion von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. So seien jetzt zwar die Einsatzfelder benannt worden, es sei jedoch nicht klar, welche Größenordnungen von Maßnahmen gefördert werden. Es bleibe zu hoffen, dass gerade kleinere, schnell zu beauftragende Sanierungen darunter sind. Gerade damit könne der lokalen Wirtschaft schnell geholfen werden. Anzumerken ist aus Sicht der Stadtspitze, dass gerade bei Schulen und Kindergärten nur die energetische Sanierung, nicht aber auch andere wichtige Investitionen, wie die vielbeschriebene Toilettensanierung einbezogen wurden. Die Konzentration auf energetische Sanierungen werde auch die Preise in diesem Segment schnell hochtreiben. In einem zweiten Punkt sei es leider so gekommen wie erwartet: Die Bayerische Staatsregierung hält trotz starker Argumente auch der mittelfränkischen kreisfreien Städte an der bürokratischen Umsetzung des Konjunkturpakets durch Einzelbeantragung der Projekte fest. Dies bedeutet, dass die Kommunen bis Ende März faktisch in einen Antragswettlauf eintreten müssen und die Regierung von Mittelfranken dann bis Ende April für Hunderte von Projekten die Genehmigungen zu erarbeiten hat. „Dies wäre einfacher und besser durch direkte Investitionszuweisungen bewältigt worden“, erklärt Stadtkämmerer Harry Riedel. Jetzt wartet die für die Umsetzung des Pakets gebildete stadtinterne Projektgruppe auf das „Kleingedruckte“, um auch wirklich loslegen zu können. Stadtrat und Verwaltung erwarten, dass Nürnberg einen bedeutenden Anteil der mittelfränkischen Summe von insgesamt 195 Millionen Euro für Projekte in Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäuden, im Krankenhaus und für Lärmsanierung an Straßen zugesprochen bekommt. Finanzreferent Riedel betont, „dass es für die Stadt nicht nur aus Gründen der Unterstützung der Wirtschaft wichtig ist, möglichst viele Projekte umzusetzen. Wir werden durch die Steuersenkungsmaßnahmen der Bundesregierung in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich insgesamt über 30 Millionen Euro weniger an Einkommensteuer einnehmen. In Anbetracht unseres Investitionsplans ist es wichtig, dass wir dies an anderer Stelle ersetzen können.“ sz
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