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Planfeststellungsverfahren für Weiterbau U3 läuft |
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Das Baureferat der Stadt Nürnberg hat bei der Regierung von Mittelfranken für zwei weitere Bauvorhaben im Zuge des Neubaus der U-Bahn-Linie 3 die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens beantragt: Im Nordwesten zwischen Klinikum Nord und Nordwestring und im Südwesten zwischen Gustav-Adolf-Straße und Großreuth bei Schweinau. Für die Bauvorhaben einschließlich der landschaftspflegerischen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden Grundstücke in den Gemarkungen St. Johannis, Wetzendorf und Gleißhammer beziehungsweise in den Gemarkungen Sündersbühl und Großreuth bei Schweinau beansprucht. Der Plan mit Zeichnungen und Erläuterungen liegt in der Zeit von Mittwoch, 25. Februar 2009, bis Dienstag, 24. März 2009, bei der Stadt Nürnberg, Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR), Wegerecht, Peuntgasse 5, Zimmer 111, während der Dienstzeiten von Montag bis Donnerstag, 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr, und Freitag, 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr, zur Einsicht aus. Einwendungen gegen diesen Plan können bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, bis Dienstag, 7. April 2009, schriftlich geltend gemacht werden. Die Einwendungen müssen bei der Stadt Nürnberg, SÖR, Wegerecht, Peuntgasse 5, 90402 Nürnberg oder bei der Regierung von Mittelfranken, Promenade 27, 91522 Ansbach, schriftlich eingehen oder zur Niederschrift eingereicht werden. Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Linienführung U 3 Die U-Bahn-Linie 3 führt vom Bahnhof Gebersdorf im Südwesten der Stadtüber die Bahnhöfe Kleinreuth, Großreuth bei Schweinau, Gustav- Adolf-Straße und Sündersbühl zum bereits vorhandenen Anschlussbauwerk auf der U2 südlich des Bahnhofs Rothenburger Straße. Zwischen den Bahnhöfen Rothenburger Straße und Rathenauplatz befährt die U3 dann die vorhandenen Gleisanlagen der U2 und verlässt nördlich des Bahnhofs Rathenauplatz am ebenfalls bereits vorhandenen Abzweigbauwerk wieder die Trasse der U2. Anschließend führt die Linie über die Bahnhöfe Maxfeld, Kaulbachplatz, Friedrich-Ebert-Platz, Klinikum Nord zum Bahnhof Nordwestring im Nordwesten des Stadtgebiets. U3 Nordwest – Abschnitt Klinikum Nord bis Nordwestring Der Bauabschnitt 3 bildet die Verlängerung der U3 Nordwest über den derzeit in Bau befindlichen Tunnelabschnitt vom Bahnhof Friedrich-Ebert- Platz zum Bielingplatz hinaus. Trassenführung und Bauausführung Der Bahnhof Klinikum Nord wird in offener Bauweise in einer rund acht Meter tiefen Baugrube errichtet und anschließend wieder aufgefüllt. Ein Deckel auf dem größten Teil der Baugrube ermöglicht den Anliegern die Zufahrt zu ihren Grundstücken und bietet provisorischen Parkraum. Der Bahnhof liegt unter der Heimerichstraße zwischen den Kreuzungen Heimerichstraße/Hallerstraße und Heimerichstraße/Prof.-Ernst-Nathan- Straße. Die an beiden Bahnhofsköpfen vorgesehenen Aufgangsbauwerke (Fahrtreppe und Festtreppe) führen vom Bahnsteig direkt an die Straßenoberfläche. Beide Aufgänge werden überdacht. Die an den Bahnhof Klinikum Nord anschließende Tunnelstrecke folgt der Heimerichstraße in Richtung Westen. Dieser Abschnitt wird in bergmännischer Bauweise erstellt, der Tunnelvortrieb findet ausschließlich unterirdisch statt. In dem an den Bahnhof anschließenden Streckenabschnitt werden zunächst zwei Einzelröhren gebaut, die im weiteren Verlauf in eine Doppelröhre übergehen. Der Abstand vom Tunnel zur Oberfläche beträgt ja nach Streckenabschnitt zwischen drei und neun Meter. Unter dem Nordwestring liegt der gleichnamige Bahnhof. Er wird in offener Bauweise errichtet. Die Baugrube ist rund zehn Meter tief. Der Verkehr auf der Ringstraße wird während der gesamten Bauzeit vierspurig über Provisorien geführt. Die an beiden Bahnhofsköpfen vorgesehenen Aufgangsbauwerke (Fahrtreppe und Festtreppe) führen vom Bahnsteig direkt an die Oberfläche und werden überdacht. Die an den Bahnhof Nordwestring anschließende Tunnelstrecke wird ebenfalls in offener Bauweise ausgehoben. Sie liegt unter der Bielefelder Straße und dient als Wendeanlage. Es ist vorgesehen, mit den Vorwegmaßnahmen 2010 zu beginnen. Der Rohbau der Tunnelstrecke und der Bahnhöfe soll ab 2011 beginnen. Die Inbetriebnahme ist für 2014 geplant. U3 Südwest, Abschnitt Gustav-Adolf-Straße bis Großreuth bei Schweinau Der Bauabschnitt 2.1 bildet die Verlängerung der U 3 Südwest über den bereits im Betrieb befindlichen Bahnhof Gustav-Adolf-Straße hinaus in Richtung Gebersdorf. Trassenführung und Bauausführung Der Bauabschnitt 2.1 beginnt am Kehrgleis Großreuth bei Schweinau, das im Wesentlichen unter der Appenzeller Straße liegt. Das Bauwerk erstreckt sich von der Herbststraße bis an den Bahnhof Großreuth bei Schweinau östlich der ZüricherStraße. Unmittelbar im Anschluss an das Kehrgleis liegt der Bahnhof Großreuth bei Schweinau. Dieser wird in offener Bauweise errichtet. Das Bauwerk entsteht in einer zirka zehn Meter tiefen Baugrube. Die Zufahrten zu den Grundstücken der Anlieger bleibt gewährleistet. Der Bahnhof liegt in einer bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche zwischen Züricher Straße, Hartungstraße und Gerhart-Hauptmann-Straße. Die Zugangswege zur Bahn werden erst im Rahmen der dortigen Bauleitplanung festgelegt. Die an beiden Bahnhofsköpfen vorgesehenen Aufgangsbauwerke (Fahrtreppe und Festtreppe) führen vom Bahnsteig direkt an die Oberfläche und werden überdacht. Nach dem Bahnhof Großreuth bei Schweinau verläuft die Trasse zum Teil unter vorhandener Wohnbebauung in einer S-Kurve bis an den Bahnhof Gustav-Adolf-Straße, der seit 2008 in Betrieb ist. Dieser Abschnitt wird in bergmännischer Bauweise in Form von zwei Einzelröhren drei bis zwölf Meter tief aufgefahren; der Tunnelvortrieb findet ausschließlich unterirdisch statt. Es ist vorgesehen, mit den Vorwegmaßnahmen 2010 zu beginnen. Der Rohbau der Tunnelstrecke und des Bahnhofs soll ab 2011 beginnen. Die Inbetriebnahme ist für 2014 geplant. tom |
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