Kontakt

Entsorgung bei Befall durch den Buchsbaumzünsler

Der Buchsbaumzünsler ist ein ostasiatischer Kleinschmetterling, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde. Das Schadensbild bei einem Befall ist sehr deutlich und einfach zu erkennen:

• deutlich sichtbare Fraßschäden an den Blättern und Blattstielen,
• die ganze Pflanze ist von einem Gespinst umgeben,
• im Gespinst und unter der Pflanze sind hellgrüne Kotkrümel der Raupen sichtbar.

Die Entsorgung sollte wie folgt vorgenommen werden:

• Restmülltonne (verpackt in einem reißfesten Sack), wenn nur eine kleine Menge an befallenem Pflanzenmaterial zu entsorgen ist.
• Städtischer Restmüllsack, wenn nur eine kleine Menge an befallenem Pflan­zenmaterial zu entsorgen ist. Den Restmüllsack kann man für 4,50 € z. B. bei jedem Wertstoffhof, beim Bürgerinformationszentrum im Rathaus, Hauptmarkt 18 und bei den Bürgerämtern kaufen. Den befüllten und zugebundenen Sack neben die Restmülltonne stellen. Die Müllabfuhr nimmt den Sack mit, wenn sie den Behälter leert.
• Anlieferung bei der städtischen Müllverbrennungsanlage, Hintere Marktstr. 4, 90441 Nürnberg, Tel.: 0911/231-7800, Montag bis Freitag: 7:30 bis 11:30 Uhr, verpackt in Säcken. Bitte haben Sie für die Gebühr Bargeld dabei, denn diese muss gleich bezahlt werden. Außerdem sollten Sie Ihren Personalausweis mitbringen.

Die Gebühr beträgt:

• Kleinanlieferungen unter 200 kg, Pauschalgebühr von 12 €
• Anlieferungen ab 200 kg werden verwogen; die Verbrennungsgebühr beträgt 1,48 € je angefangene 10 kg

Nicht angenommen wird das befallene Grüngut:

• bei den Gartenabfallsammelstellen der Stadt Nürnberg
• bei den Wertstoffhöfen der Stadt Nürnberg
• beim Kompostwerk Nürnberg-Fischbach (= Kompostwerk der Firma Veolia am Ende der Regensburger Str.)
• beim Kompostwerk der Firma KOW Kompostierungsgesellschaft mbH (Gärtnerweg 1 a, 90530 Wendelstein


Die Eigenkompostierung des befallenen Pflanzenmaterials im privaten Garten ist nicht geeignet, den Schädling abzutöten. Der Kompost erreicht nicht die notwendigen Temperaturen. Somit ist eine Verbreitung des Schädlings bei Eigenkompostierung nicht ausgeschlossen.

Mehr zum Thema

Zurück zum Seitenanfang URL dieser Seite:
<http://www.nuernberg.de/internet/abfallwirtschaft/aktuell_55669.html>