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Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte

Erste zentrale Fachtagung am 27. März 2017 in Berlin

Auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) trafen sich erstmals sogenannte „Kommunale Koordinatoren“ aus 330 Kommunen in der Bundesrepublik zum Erfahrungsaustausch. Der Bund fördert im oben genannten Programm für 24 Monate pro Kommune bis zu drei Personen, die sich vor Ort um Vernetzung und Transparenz der Bildungsangebote für Geflüchtete kümmern. Das Nürnberger Bildungsbüro, in dem die Koordination seit 2016 angesiedelt ist, war mit Martina Schuster, Derya Yildirim und Martin Bauer-Stiasny in Berlin vertreten.
Die von Bildungsministerin Johanna Wanka eröffnete Tagung ging – programmatisch – der Frage nach, was die kommunale Koordinierung vor Ort leisten könne. Erste Arbeitsansätze aus den beteiligten Städten und Kreisen wurden ebenfalls zur Debatte gestellt. Es zeigte sich, dass in den beteiligten Kommunen die Voraussetzungen für die Koordinierungstätigkeit sehr unterschiedlich sind: Einerseits manifestiert sich in Deutschland die neue Zuwanderung von Kommune zu Kommune unterschiedlich, andererseits agieren Politik und Verwaltung entsprechend differenziert. Auch ist die Erfahrung auf dem Gebiet der kommunalen Koordinierung unterschiedlich groß ausgeprägt.

Martina Schuster und Kornelia Haugg

Stellvertretend für im Bildungsmanagement erfahrene Kommunen durfte Martina Schuster auf Wunsch des Bundesministeriums zusammen mit einem Landkreisvertreter zum Abschluss der Tageskonferenz an der Seite von Kornelia Haugg vom BMBF einen Ausblick auf die kommende Projektarbeit wagen: Neben einer umfassenden Datenbank für Multiplikatoren und Berater über alle Bildungsangebote in Nürnberg, sollen Geflüchtete ab Juni mit einer mehrsprachigen Smartphone-App namens INTEGREAT über Anlaufstellen und Bildungsangebote in Nürnberg informiert werden.

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