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Akteure des Übergangsmanagements im Gespräch

Dank der Gastfreundschaft des bfz Nürnberg konnte dieses Treffen als „offline“-Veranstaltung mit persönlicher Präsenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stattfinden: mit ausreichend Abstand im großzügigen Seminarraum des bfz im Stadtteil Eberhardshof.

Natürlich stand die Situation der Angebote und Maßnahmen für den Übergang Schule-Beruf „in Corona-Zeiten“ auf der Tagesordnung. Die anwesenden Akteure sehen für den diesjährigen Jahrgang der Schulabgängerinnen und Schulabgänger weiterhin sehr gute Chancen einen Anschluss – Ausbildung oder weiterführende Schule – zu erreichen.

Kritischer wurde im Netzwerk die Tatsache diskutiert, dass Schülerinnen und Schüler der derzeit achten Jahrgangsstufe aufgrund der Schulschließungen nicht an Maßnahmen zur Berufsorientierung (z.B. Potenzialanalysen, Berufsorientierungs-Camps) und ersten praktischen Berufserfahrungen (z.B. Werkstatt-Tage, Praktika) teilnehmen konnten. Hier wurde Nachholbedarf für das nächste Schuljahr festgestellt. Einigkeit bestand darin, dass eine weitere digitale Spaltung der Schülerschaft (in eine Gruppe, die digital „mithalten können“ und eine, die den Anschluss verliert) unbedingt verhindert werden muss.

Beim nächsten Treffen des Trägerkreises, das (hoffentlich wieder als Präsenzveranstaltung) im Herbst 2020 stattfindet, wird nicht nur Gelegenheit sein, die aktuelle Entwicklung der Einmündungen in Schule und Ausbildungsmarkt zu betrachten, sondern auch das angesprochene Thema des „digital divide“ unter Jugendlichen nochmals aufzugreifen.

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