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Neue Wertschöpfungs-Partnerschaft

Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Projekt „Kleine und mittlere Handelsunternehmen als Schrittmacher für nachhaltigen Konsum in der Region – Netzwerk und Kompetenzaufbau“ entwickelte sich im Durchführungszeitraum (01.02.2011 – 30.11.2012) sehr dynamisch. Vier Projekt- und Arbeitsschwerpunkte wurden bearbeitet:

1. Aufbau einer konkreten Wertschöpfungsketten am Beispiel Urgetreide
2. Nachhaltige Vermarktung, insbesondere im Bio-Fachhandel
3. Nachhaltiger Imageaufbau durch Schaffung einer regionalen Bio-Marke
4. Aufbau einer Beschaffungs- bzw. Vermarktungsplattform (B2B)

Mit dem Urgetreide Emmer wurde eine neue Wertschöpfungskette geknüpft und erstmals eine unter Unternehmen abgestimmte Vermarktungskampagne entwickelt und durchgeführt. Landwirte, Weiterverarbeiter und Handel trafen erstmals in einer konzertierten Aktion, Absprachen hinsichtlich Belieferung, Preise, Weiterverarbeitung und beteiligten sich an einer gemeinsamen Vermarktungs- und PR Aktion. Ziel war es, die Aufmerksamkeit der Kunden der Region auf die entsprechenden, höchst nachhaltigen Produkte zu lenken, die Wertschöpfung zu erhöhen und weitere Anbieter zu animieren, sich der Kette anzuschließen.

Darüber hinaus wurden Qualifizierungs-Workshops für kleine Einzelhandelsbetriebe (Bio-Fachhandel) entwickelt und durchgeführt. Konzeptionell vorbreitet wurden zudem eine Kampagne für regionale Bio-Produkte sowie eine B2B Beschaffungsplattform, die die beteiligten KMUs in die Lage versetzen soll, sich besser am Markt zu behaupten.

Leitmotiv für die Aktivtäten innerhalb dieses Projektes war es, die Unternehmen zu befähigen, (weiter) Motor für Nachhaltigkeit und nachhaltigen Konsum zu sein.

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