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Rechenzentrum und Mesh-Netz

Das städtische Datennetz besteht aus zwei Rechenzentren, dem Backbone und den lokalen Netzen der angebundenen Gebäude. Der Begriff Backbone bezeichnet den aus einem Glasfasernetz bestehenden, verbindenden Kernbereich des städtischen Datennetzes mit sehr hohen Datenübertragungsraten.

Die bisherige „Insellösung“ des Datennetzwerks, d.h. die strikte Trennung des lokalen Datennetzes zwischen Verwaltungsnetz und pädagogischem Netz mit eigenständigem Internetzugang für jede Schule, verursacht einen hohen Aufwand an Support und Service. Die aktuell genutzte Struktur des Backbones ist jedoch nicht auf die zusätzliche Belastung ausgelegt, die eine Anbindung der Schulen bedeutet.

Als zukunftsfähige Lösung ist daher geplant, den bestehenden Backbone nicht nur zu ertüchtigen, sondern ihn zu einem logisch vermaschten Netz (engl. mesh) zu erweitern. Die Zahl der Netzknoten wird deutlich erhöht und ein zusätzliches Rechenzentrum geschaffen, sodass mehr Flexibilität und Ausfallsicherheit generiert wird; auch wird der Datendurchsatz auf 100 GBit/s erhöht. Insgesamt werden ein zentrales Management des Backbones sowie bei Bedarf auch zukünftige Erweiterungen ermöglicht.

Der zukünftige Mesh-Backbone ist erstmalig in Europa und setzt Maßstäbe in punkto Verfügbarkeit, Flexibilität, Erweiterung sowie Performance. Derzeit wird eine Inbetriebnahme des neuen Backbones für 2021 avisiert.

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