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Sonderprojekte: ID-Management, FWU, Untis

Neben den regulären Beschaffungen des IT-Warenkorbes werden außerdem noch Sonderprojekte durchgeführt. Diese richten sich vor allem nach den zunehmend komplexer werdenden Anforderungen an Schule, Erreichbarkeit und Management.

FWU-Vertrag 2.0

Das Medieninstitut der Länder FWU hat mit Microsoft einen Rahmenvertrag geschlossen, über den Bildungseinrichtungen vergünstigt Verträge abschließen kann.

Nach der Ausschreibung in 2018 wurde ein neuer FWU-Vertrag 2.0 für die Nürnberger Schulen abgeschlossen. Für alle schulischen Geräte besteht nun Lizenzsicherheit für das Betriebssystem Windows 10 Education sowie für die Office 365-Anwendungen. Darüber hinaus soll endlich die (einheitliche) dienstliche E-Mail-Adresse für alle Lehrkräfte und Verwaltungsangestellten der städtischen Schulen eingeführt werden; für staatliche Schulen ist die Einführung freiwillig.

Zur Verfügung stehen außerdem die sogenannten „teacher & student benefits“. Das heißt, dass alle Lehrkräfte, Verwaltungsmitarbeitende sowie Schülerinnen und Schüler nicht nur mit den Office 365-Apps in der Cloud arbeiten können ("Microsoft 365", inklusive Speicher im OneDrive), sondern die Anwendungen auch auf bis zu 15 privaten Endgeräten installieren können.

Die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben der DSGVO werden vom Vertragspartner und Microsoft bestätigt. Seit Vertragsschluss wurden bereits verschiedene Änderungen für einen verbesserten Datenschutz durch Microsoft vorgenommen. Die verfügbaren Microsoft 365-Apps werden außerdem zunächst restriktiv zur Nutzung freigegeben, bis weitere Prüfungen abgeschlossen sind. Darüber hinaus erfolgen auch regelmäßige Abstimmungen mit der städtischen Datenschutzbeauftragten. Weitere Informationen zur Klassifizierung von Daten und dem Umgang mit diesen sind der eigens erstellten Nutzungsordnung zu entnehmen.

Schulverwaltungssoftware Untis

Nach der fast zwei Jahre dauernden Ausschreibung einer umfangreichen Schulverwaltungssoftware kann den Nürnberger Schulen nun mit Untis ein umfangreiches Programm zur Schulverwaltung zur Verfügung gestellt werden. Untis und WebUntis enthalten folgende Module:

• Stunden-/Vertretungs-/Kursplanung
• Online-Veröffentlichung (Web und App)
• Digitales Klassenbuch
• Sprechtagorganisation und -buchung
• Terminverwaltung
• Ressourcen-/Raumbuchung
• umfassendes Kommunikationssystem

Erste Schulungen wurden bereits erfolgreich durchgeführt. Die Entscheidung über eine Einführung von Untis sowie die Wahl der gewünschten Module liegt bei den Schulen; bereits jetzt nutzen viele Schulen das neue Programm.

ID-Management

An den Nürnberger Schulen gab es zu Beginn des Jahres 2019 etwa 15.000 Geräte und 64.000 Benutzer - insbesondere die Zahl der (mobilen) Endgeräte steigt stetig. Das macht eine zentrale Administration und ein funktionierendes Gerätemanagement unerlässlich.

Neben dem Aufbau einer zentralen Schul-Serverlandschaft im städtischen Rechenzentrum soll daher ein sogenanntes ID-Management eingeführt werden. Hierbei handelt es sich um ein System zur zentralen Verwaltung von Identitäten, um jeder Identität gezielt Berechtigungen, Dienste, Anwendungen und Medien zur Verfügung stellen zu können. Auch soll dadurch eine zentrale Daten- und Software-Verteilung sowie eine Inventarisierung der erfassten Geräte ermöglicht werden.

Die Schülerinnen und Schüler (sowie die Lehrkräfte) erhalten demnach zu Beginn ihres Schullebens in Nürnberg ein eigenes Profil. Je nach Alter, Jahrgangsstufe und Klassenzugehörigkeit können dann Rollen eingestellt und entsprechend der sich ändernden Bedürfnisse angepasst werden. Über ein Single-Sign-On ist dabei die Anmeldung an allen schulischen Geräten möglich, alle weiteren Dienste und Identitäten sind jeweils eingebunden. Im Idealfalls bleibt somit ein Nutzerprofil von der Einschulung bis zum Schulabschluss bestehen.

Nach einem allgemeinen Interessensbekundungsverfahren in 2018 wurde das Pilotprojekt ID-Management mit zwei Partnerfirmen an zwei Schulstandorten gestartet. Beide Systeme sollen zum Schuljahresbeginn 2019 in Betrieb gehen. Ziel ist es, im Rahmen des Pilots wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen zu sammeln, die anschließend für eine große Ausschreibung für alle Nürnberger Schulen genutzt werden können.

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