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Neue Strategie zur Anpassung an den Klimawandel

Klimabedingte Wetterextreme nehmen zu und auch der Anstieg des Meeresspiegels erodiert Küsten, um nur ein Beispiel zu nennen. Zur Anpassung an den Klimawandel müssen alle Teile der Gesellschaft und alle Entscheidungsebenen – sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU – einbezogen werden.

Infolge häufiger klimabedingter Wetterextreme nehmen auch wirtschaftliche Verluste, allein in der EU bereits mehr als 12 Mrd. Euro pro Jahr, zu. Die Europäische-Kommission hat am 24. Februar 2021 eine Strategie vorgelegt, um sich besser gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen. „Mit der neuen Strategie für die Anpassung an den Klimawandel werden wir die Vorbereitungen beschleunigen und verstärken können. Wenn wir uns heute vorbereiten, können wir die Welt von morgen noch immer klimaresilient machen“, sagte Exekutiv-Vizepräsident Frans Timmermans.

Die Anpassungsmaßnahmen müssen sich dabei auf solide Daten und Risikobewertungsinstrumente stützen, die allen zur Verfügung stehen – von Familien, die Wohnungen oder Häuser kaufen, bauen oder renovieren, bis hin zu Unternehmen in Küstenregionen oder Landwirten bei der Anbauplanung. Die Europäische Wissensplattform für Klimaanpassung Climate-ADAPT soll verbessert und erweitert werden. Geplant ist auch eine spezielle Beobachtungsstelle für Gesundheit, die der besseren Nachverfolgung, Analyse und Vorbeugung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit dienen soll.

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