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7. Berlin Firefighter Stairrun: 39 Stockwerke in acht Minuten

Teilnehmer nach dem Stairrun auf dem Park Inn

Günther Penzenstadler und Sebastian Jakl belegten mit 7:50 Minuten den 19. Platz von über 360 internationalen Teams.

Park Inn Hotel Berlin, 20. Stock, Vera Licha und Patrick Schrödel müssen kämpfen. Die Lunge schmerzt bei jedem Atemzug, die Oberschenkel brennen, der Schweiß steht in der Atemschutzmaske. Doch sie haben erst die Hälfte der Tortur überstanden – noch sind 19 weitere Stockwerke hinaufzulaufen.

Der 7. Berlin Firefighter Stairrun im Park Inn Hotel am Alexanderplatz hat es in sich:
39 Stockwerke, 110 Höhenmeter, 770 Stufen – und das in kompletter Einsatzmontur mit angeschlossenem Atemschutzgerät. 25 Kilogramm Ausrüstung kommen so zusätzlich auf die Waage, eine enorme Herausforderung an die Fitness der Männer und Frauen.

Patrick Schrödel ist Einsatzbeamter bei der Berufsfeuerwehr Nürnberg und startet gemeinsam mit 14 Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und des THW Nürnberg. Gemeinsam bilden sie das organisationsübergreifende Wettkampfteam TFA Team Nürnberg. „Wir machen keinen Unterschied zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräften“, sagt Matthias Reumann von der Nürnberger Flughafenfeuerwehr. „Für uns zählt die sportliche Leistung im Training und im Wettkampf, die gegenseitige Motivation und natürlich das Gemeinschaftserlebnis.

Vier Nürnberger Feuerwehrfrauen konnten nach dem mörderischen Lauf die Aussicht über Berlin genießen. Am schnellsten war dabei Vera Licha mit ihrem Teampartner Patrick Schrödel: In starken 9:32 Minuten erreichten sie den 3. Platz in der Wertungsklasse „Mix“ und durften einen Pokal mit nach Nürnberg bringen. Die aktuell schnellsten Nürnberger tun auf der Feuerwache 3 Dienst: Günther Penzenstadler und Sebastian Jakl sprinteten in 7:50 Minuten auf den 19. Platz bei einer Konkurrenz von über 360 internationalen Teams.

Es bleibt die Frage: Warum macht man so etwas aus freien Stücken? „Wer das schafft, weiß auch genau, was er im Einsatz schaffen kann.“ sagt Patrick Schrödel. Und das ist die beste Voraussetzung, um von dort immer wieder gesund heimzukommen.

Text: Phillipp Gründel, TFA Team Nürnberg

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