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Häufige Fragen/ Kinder- und Jugendärztlicher Dienst

Schuleinganguntersuchung/ Termin

Wann bekommt mein Kind den Termin zur Schuleingangsuntersuchung?

Die Schuleingangsuntersuchung wird in der Zeit von November bis ca. Juli durchgeführt. Die Terminvergabe erfolgt im Allgemeinen durch die zuständige Sprengelschule. Die Termine werden überwiegend nach dem Alter der Kinder (die Älteren zuerst) vergeben. In einzelnen Fällen wird aus organisatorischen Gründen von dieser Reihenfolge abgewichen.
In der Regel wird der Termin zur Schuleingangsuntersuchung den Personensorgeberechtigten ca. 2 bis 4 Wochen vor dem Termin schriftlich von der Schule mitgeteilt.

Schuleingangsuntersuchung/ Fragebogen

Warum habe ich schon im September einen Fragebogen zur Schuleingangsuntersuchung (sog. Vorabfragebogen) erhalten?

Die Schuleingangsuntersuchung ist als zweistufiges Verfahren vorgesehen. Bei allen zum darauffolgenden Schuljahresbeginn schulpflichtigen Kindern wird eine orientierende Untersuchung, die sog. Screening-Testung, durch die Kinderkrankenschwestern durchgeführt. In manchen Fällen (z.B. fehlende Früherkennungsuntersuchung U9, Auffälligkeiten bei der Screening-Testung, Vorliegen von chronischen Erkrankungen, Wunsch der Eltern) folgt darauf eine weitere, ausführlichere Untersuchung durch einen Kinderarzt/eine Kinderärztin des Gesundheitsamtes an einem anderen Tag. Durch den im September verschickten Fragebogen kann in den meisten Fällen ein evtl. notwendiger zweiter Termin vermieden werden, da bei Bedarf schon im Voraus die schulärztliche Untersuchung eingeplant werden kann. Es können dann also die Screening-Testung und die schulärztliche Untersuchung an einem Termin durchgeführt werden. Hierfür können wir jedoch in der Regel nur die Fragebögen berücksichtigten, die bis zum auf dem Fragebogen angegebenen Stichtag im Gesundheitsamt eingegangen sind.

Schuleingangsuntersuchung/ Fragebogen zurück - Termin?

Ich habe den Fragebogen schon im Oktober zurückgeschickt, aber noch keinen Termin erhalten?

Die Informationen des Fragebogens sind wichtig für die Organisation der Untersuchungstermine. Der Zeitpunkt der Rücksendung hat aber keinen Einfluss auf den Zeitpunkt der Untersuchung. Der Termin wird in der Regel ca. 2 bis 4 Wochen vorher schriftlich mitgeteilt.

Kopfläuse/ Was muss ich tun

Mein Kind hat Kopfläuse/ Was muss ich tun?

  • Wenn Sie einen Kopflausbefall festgestellt haben, führen Sie unverzüglich eine Behandlung mit einem geeigneten, zugelassenen Mittel gegen Kopfläuse aus der Apotheke durch oder stellen Sie Ihr Kind einem Arzt vor. Bei Kindern unter 12 Jahren werden die Kosten i. d. Regel von der Krankenkasse übernommen, wenn eine Verordnung durch einen Arzt erfolgt.
    Da die Kopflausmittel nicht zuverlässig alle Eier abtöten und somit noch Larven nachschlüpfen können, ist nach 8 – 10 Tagen eine Wiederholungsbehandlung erforderlich.
    Geprüfte und zugelassene Mittel gegen Kopfläuse finden Sie auf der Internet-Seite des Robert-Koch-Institutes http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/K/Kopflaus/Liste_Entwesung.html.
  • Ergänzend zur Anwendung des Kopflausmittels ist ein sorgfältiges Auskämmen des mit Wasser und Haarpflegespülung angefeuchteten Haares mit einem Läusekamm erforderlich. Das Auskämmen sollte an Tag 1 (= Tag der 1. Behandlung), Tag 5, Tag 8, 9 oder 10 (= Tag der Wiederholungsbehandlung), Tag 13 (zur Kontrolle) und Tag 17 (letzte Kontrolle) erfolgen.Dadurch sollten auch die Nissen soweit als möglich entfernt werden. Vereinzelte noch verbliebene Nissen können ggf. mit den Fingernägeln entfernt werden.
  • Alle Familienmitglieder, die im gleichen Haushalt wohnen oder engen Kontakt hatten, sollen auf Kopflausbefall untersucht werden.
  • Das Infektionsschutzgesetz (§34 Abs. 5 IfSG) verpflichtet die Erziehungsberechtigten der Schule oder der Kindertagesstätte, die ihr Kind besucht, den Kopflausbefall mitzuteilen. Es verpflichtet außerdem die Gemeinschaftseinrichtung zu einer namentlichen Meldung an das Gesundheitsamt.
  • Informieren Sie Freunde und sonstige enge Kontaktpersonen Ihres Kindes um eine Weiterverbreitung der Läuse und somit nicht zuletzt auch eine evtl. Wiederansteckung Ihres Kindes zu verhindern.
  • Zusätzlich sollten Kämme, Haarbürsten, Haarspangen und –gummis in heißer Seifenlösung gereinigt werden. Schlafanzüge, Bettwäsche, Handtücher, Kleidung, Kopfbedeckungen, Schals und weitere Gegenstände, auf die Kopfläuse gelangt sein könnten sollten bei 60°C gewaschen oder für 3 Tage in einer Plastiktüte verpackt aufbewahrt werden.

Kopfläuse/ Kindertagesstätte - Schule

Wann kann mein Kind wieder in die Kindertagesstätte oder in die Schule?

Nach dem Infektionsschutzgesetz (§34 Abs. 1 IfSG) darf Ihr Kind bei Kopflausbefall in einer Gemeinschaftseinrichtung nicht betreut werden. Im Normalfall kann Ihr Kind nach der korrekten Durchführung einer Behandlung mit einem geeigneten zugelassenen Läusemittel die Gemeinschaftseinrichtung wieder besuchen. In der Regel ist kein ärztliches Attest erforderlich. Die Durchführung der Behandlung muss von den Erziehungsberechtigten bestätigt werden.

Kopfläuse/ Übertragung

Wie werden Kopfläuse übertragen?

Kopfläuse leben auf dem behaarten Kopf des Menschen und werden hauptsächlich direkt von Mensch zu Mensch bei engem Kontakt durch Überwandern der Läuse von Haar zu Haar übertragen. Dabei genügt schon ein kurzer Kontakt. Auch eine indirekte Übertragung durch gemeinsam benutzte Gegenstände (z.B. Haarbürsten, Kämme, Bettwäsche, Mützen, oder anderer Kopfbedeckungen, Fahrradhelme, Kopfunterlagen, Handtücher, usw.) ist möglich.

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