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Übertragung des HI-Virus

Kondome schützen

Viele Körperflüssigkeiten wie Speichel, Tränenflüssigkeit, Urin etc. enthalten das HIV. Das Virus befindet sich aber nur in Blut, Samen- und Scheidenflüssigkeit in so hoher Konzentration, dass es für eine Infektion ausreicht. Die Infektion kann weitergegeben werden, wenn diese stark virushaltigen Flüssigkeiten in die Blutbahn eines anderen Menschen gelangen.

Es gibt verschiedene Wege, auf denen das Virus in die Blutbahn eines Menschen gelangen kann:

  • direkt, zum Beispiel über die gemeinsame Benutzung von Spritzen von infizierten Drogenkonsumenten
  • über Schleimhäute (zum Beispiel in der Scheide, am Penis oder im Enddarm), auch dann, wenn keine spürbaren oder sichtbaren Verletzungen vorhanden sind. Verletzungen und Entzündungen der Schleimhäute erhöhen aber das Infektionsrisiko
  • durch offene Wunden und Hautverletzungen (sehr selten; relevante Übertragungsmöglichkeiten bestehen hauptsächlich, wenn virusbehaftete Instrumente die Haut durchdringen)
  • im Mutterleib, während der Geburt und beim Stillen können Kinder durch ihre infizierten Mütter angesteckt werden. (Durch eine frühzeitige Medikamenten-Einnahme der infizierten Mutter und durch gezielte Kaiserschnittgeburten konnte das Infektionsrisiko bei Kindern auf unter 5 Prozent gesenkt werden.)
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