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Wespengefahr

Wespen. Als ungebetene Besucher umschwirren sie einen am Kaffeetisch oder im Biergarten. Der Stich der Wespe oder auch der Biene ist für Jeden unangenehm, kritisch wird ein Stich aber im Bereich der Atemwege. Für Wespen- und Bienengiftallergiker (mind. 2% der Bevölkerung) kann er zu einer lebensgefährlichen Bedrohung werden. Daher folgende Tipps:

  • Decken Sie im Freien Speisen und Getränke stets ab. Wenn überhaupt, dann sollten süße Getränken (z.B. Limo) mittels Trinkhalm getrunken werden.
  • Vorsicht beim Barfußlaufen im Freien
  • "Augen auf" auch beim Obst- oder Blumenpflücken.
  • In Insektennähe heftige Bewegungen meiden und Ruhe bewahren (auch wenn dies leichter gesagt als getan).
  • Bei einem Stich in der Mundhöhle oder in Atemwegen Erste Hilfe und ärztliche Unterstützung in Anspruch nehmen.

Für Insektengiftallergiker gilt insbesondere:

  • Tragen Sie Ihr Notfallset stets bei sich und kontrollieren Sie die Medikamente regelmäßig auf das Verfallsdatum.
  • Wenn Sie gestochen wurden: entfernen Sie den Stachel möglichst schnell, indem Sie ihn seitlich mit dem Fingernagel wegkratzen. Verbringen Sie aber nicht zuviel Zeit damit, sondern wenden Sie Ihr Notfallset an und suchen Sie möglichst bald einen Arzt auf.
    Sollten Sie bei sich erste Anzeichen auf eine Allergie gegen Insektengift feststellen (über das Übliche hinausgehende Reaktionen), wird empfohlen sich beim Facharzt darauf hin testen lassen. Nur eine Immuntherapie bremst allergische Reaktionen aus.
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