Kontakt

Schutz von Frauen, Jugendlichen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften

Vom Bundesministerium für Familie, Sport, Frauen und Jugend und UNICEF wurden gemeinsam mit einem breiten Netzwerk „Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften“ erarbeitet und veröffentlicht. Ziel der Bundesinitiative ist es, die Sicherheit von Frauen, Kindern, Jugendlichen und anderen besonders schutzbedürftigen Personen in Gemeinschaftsunterkünften zu verbessern.

Zudem sollen alle Beschäftigte in Fragen des Kinderschutzes zu schulen und für Gewalt– und Gefährdungssituationen sensibilisiert werden. Es werden 2017 bundesweit 75 Koordinationsstellen für die Umsetzung von Schutzkonzepten in Flüchtlingsunterkünften vom BMFSFJ gefördert. Das Interessenbekundungsverfahren läuft bis 10.02.2017.
Nürnberg zeigt großes Engagement im Rahmen der Flüchtlingsbetreuung, nicht zuletzt auch durch die Einrichtung von kleineren Gemeinschaftsunterkünften nur für Frauen mit und ohne Kinder oder z.B. LGBTI-Flüchtlinge. Unabhängig davon, dass der Platzbedarf für schutzbedürftige Personen weitaus höher ist, ist und bleibt die Sicherheit von schutzbedürftigen Personen in den großen Gemeinschaftsunterkünften eine wichtige städtische Aufgabe.

Antrag:
Die Teilnahme Nürnbergs an dem o.g. Interessenbekundungsverfahren erscheint sehr interessant. Wir bitten die Verwaltung um folgende Auskunft:
1. Ist eine Teilnahme bereits bekundet oder geplant?
2. Wenn nein, warum nicht.

Mehr zum Thema

Zurück zum Seitenanfang URL dieser Seite:
<http://www.nuernberg.de/internet/gruene/aktuell_49882.html>