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Erfolg in Sachen Umweltschutz: Das Pegnitztal-Ost wird Naturschutzgebiet!

Naherholungsgebiet Erlenstegener Forst besser erschließen

Endlich ist es so weit: Nach jahrelangem Ringen wird das Pegnitztal-Ost Naturschutzgebiet und das Konzept unseres Grünen Umweltreferenten Peter Pluschke wird in großen Teilen umgesetzt. So haben wir es in der Stadtratssitzung vom 15. Februar 2017 mitbeschlossen.

Von der Satzinger Mühle bis zur A3 können nun die Mähweiden und -wiesen besser geschützt werden – und mit ihnen die 158 Tierarten, die auf der Roten Liste Bayern stehen und dort leben. Zum Schutz der Bodenbrüter wird es auf einigen Wiesen in der Brutzeit ein Betretungsverbot und eine Leinenpflicht für Hunde geben.
Ein Wermutstropfen ist für uns Grüne im Stadtrat allerdings, dass die SPD in letzter Minute noch einknickte und zuließ, dass die CSU das ursprüngliche Schutzkonzept kurz vor der Sitzung doch noch aufweichte. „Man kann sich über den Vorgang nur wundern“, so Britta Walthelm, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion. „Der Verdacht liegt nahe, dass CSU-Personalreferent Wolfgang Köhler, seinen Einfluss in der Stadtregierung geltend gemacht hat, um die Interessen der Naturschutzgebietsgegner, zu denen er selbst gehört, durchzuboxen. So wurde das Schutzkonzept, das das Umweltreferat mit großer Bürgerbeteiligung erarbeitet hat, verwässert.“ Trotz dieses ärgerlichen Vorgangs freuen wir uns, dass das östliche Pegnitztal nun endlich so geschützt wird, wie es dieser einmaligen Kulturlandschaft gebührt!

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