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Verärgerung über die Standortfindung des Kinder- und Jugendhauses in der Altstadt – gelebte Beteiligung im Stadtrat sieht anders aus

In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses vom 19.10.2017 wurde unter dem Punkt Mitteilungen „eine gute Nachricht“ zum Standort des neuen Kinder- und Jugendhauses Altstadt (KIJH) verkündet. Die „gute Nachricht“, dass das Herrenschießhaus in der Unteren Talgasse 8 jetzt als alternativloser Standort für das KIJH gilt, lässt Andrea Bielmeier allerdings verärgert zurück.

Sie sieht hier eine verspielte Chance und vermisst demokratische Spielregeln: „Eine Debatte darüber, welcher Standort besser geeignet ist, muss zuerst im zuständigen Ausschuss erfolgen. Dazu braucht es aber auch eine rechtzeitige Information aller Stadträtinnen und Stadträte, was die detaillierten Konzepte angeht. Dabei ist es nicht zielführend, dass wir jetzt über den Standtort Herrnschießhaus entscheiden sollen, das Konzept für ein offenes Haus für Spielen im Pellerhaus erst im Dezember vorgestellt bekommen. Zudem sehe ich es kritisch, dass so, statt einer Baustelle, wie es beim vorherigen Plan mit dem alleinigen Standort Pellerhaus der Fall gewesen wäre, nun getreu dem Motto ‚aus 1 mach drei‘ mehrere Bau- und Umzugsprojekte entstehen. Nun müssen nämlich sowohl das Peller- als auch das Herrenschießhaus umgebaut und für dessen jetzige Nutzer externe Räume angemietet werden. Schade, dieser Aufwand wäre vermeidbar gewesen!“

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