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Kein kommunaler Außendienst für Nürnberg!

820.000 Euro im Jahr will sich die Stadt einen kommunalen Außendienst kosten lassen – und das für gerade einmal 5 Mitarbeiterpaare, die sich in der ganzen Stadt um Müllsünder, uneinsichtige Hundebesitzer und sonstige Ordnungswidrigkeiten kümmern sollen. Ein Irrweg finden wir Grüne und haben den teuren Dienst entschieden abgelehnt.

Dazu Achim Mletzko: "Mit der Einführung eines kommunalen Außendienstes öffnen wir eine Büchse der Pandora, die sich nie wieder schließen lässt und einen immer höheren Personalbedarf nach sich ziehen wird. Erfahrungen beispielsweise aus Augsburg zeigen das. Bei uns sollen nun also fünf Außendienstler Paare für Sauberkeit sorgen, Verkehrssünden ahnden und das – so heißt es wörtlich im Konzept – ‚subjektive Sicherheitsgefühl‘ der Bürgerinnen und Bürger stärken. Die Kosten hierfür belaufen sich auf stolze 820.000 Euro im Jahr. Wir Grüne halten dies für einen Irrweg. Wer will, dass sich die Bürgerinnen und Bürger tatsächlich sicher fühlen, und das nicht nur subjektiv, sollte als Erstes die 200 Stellen bei der Polizei schaffen, die uns seit Jahren versprochen werden – das ist Sache des Landes. Um Straßen, Gehwege und Parks sauber zu halten, Spielplätze instand zu halten oder Falschparker zu kontrollieren, gibt es bereits die entsprechenden Stellen in der Stadt. Anstatt ein weiteres neues Organ zu schaffen, macht es wesentlich mehr Sinn, direkt bei den entsprechenden Stellen in der Stadt mehr Personal einzustellen. Auch gilt es, die Kommunale Verkehrsüberwachung (KVÜ) personell besser auszustatten. Aus diesem Grund werden wir der Schaffung des ADN und der entsprechenden Stellen nicht zustimmen und schlagen alternative Stellenschaffungen vor.“

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