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Schlechte Noten für den Radverkehr - Empörende Gleichgültigkeit bei der Stadtregierung

Die gestern veröffentlichte ADAC-Studie „Mobil in der Stadt“ bescheinigt Nürnberg in Sachen Radverkehr vergleichsweise schlechte Noten. Im Ranking von 15 deutschen Großstädten belegt Nürnberg nur Platz 9. Dies kommentiert Fraktionsvorsitzender Achim Mletzko wie folgt:

„Seit Jahren fehlt es in Nürnberg an ausreichend Geld und Personal für den Ausbau von Radwegen. Die ADAC-Studie ist nicht die erste, die Nürnberg bei der Fahrradinfrastruktur ein schlechtes Zeugnis ausstellt. Auch der ADFC-Fahrrad-Klimatest kam im Mai dieses Jahres zum selben negativen Ergebnis. Die große Kooperation im Stadtrat ficht das allerdings nicht im Geringsten an, wie die aktuellen Haushaltsberatungen mehr als deutlich machten. Das von uns beantragte Radverkehrsinfrastrukturprogramm für 2018/2019 mit jeweils 5 Millionen Euro aus den noch nicht benötigten Mitteln für den Frankenschnellweg wurde ohne jegliche Diskussion von SPD und CSU abgelehnt. Stattdessen hält die Stadtregierung beharrlich an der mickrigen Million fest – eine Summe, die auch nach den Maßgaben des Bundesverkehrsministeriums für eine Stadt wie Nürnberg viel zu klein ist. Genauso verfuhr die SPD/CSU-Mehrheit im Übrigen auch mit unseren Anträgen für zusätzliche Stellen zu Planung und Bau von Radwegen und den Initiativen von öpd und den Guten. Vor diesem Hintergrund wirkt das Eingeständnis von Planungs- und Baureferent Ulrich in der Presse, dass für den Bereich Radverkehr noch einiges zu tun sei, ziemlich kraftlos.“

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