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Radfahren muss für Kinder sicherer werden!

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Die Jugendverkehrserzieher der Polizei schlagen derzeit Alarm: Erschreckend viele Viertklässler fallen durch die Fahrradprüfung und sind anschließen nicht in der Lage, ohne sich selbst und andere zu gefährden am Verkehrsgeschehen teilzunehmen.
Dies kommentiert unsere schulpolitische Sprecherin Elke Leo wie folgt:

„Vielen Eltern fehlt die Zeit, mit ihren Kindern gründlich Fahrradfahren zu üben. Am morgendlichen Verkehrschaos vor den Schulen wird das sehr deutlich. Weil es morgens schnell gehen muss, werden die Kleinen kurzerhand mit dem Auto in die Schule gebracht, anstatt sie in Ruhe mit dem Rad zu begleiten. Dabei wäre der Schulweg eine gute Gelegenheit das Radeln in den Alltag zu integrieren und zu üben. Damit kommen wir aber auch zu einem weiteren Problem. In der Stadt mit Kindern auf dem Rad unterwegs zu sein, ist oft extrem schwierig. Radstreifen fehlen und sind wie Fußwege oft zugeparkt. Das macht die Lage wahnsinnig unübersichtlich und oft genug auch gefährlich. Wir Grünen sind der Ansicht, wenn die Stadt schon das Prädikat ‚fahrradfreundliche Kommune‘ trägt, sollte sie sich mit großer Ernsthaftigkeit darum kümmern, Kindern den Zugang zum Radfahren zu ermöglichen. Das gilt ganz besonders jetzt, in einer Zeit der sich wandelnden Mobilität, in der die Menschen zunehmen angehalten sind, nachhaltige und emissionsfreie Verkehrsmittel zu nutzen. Wir Grüne appellieren vor diesem Hintergrund nachdrücklich an die Stadtverwaltung, mehr für die Fahrradinfrastruktur zu tun, Falschparken auf Fuß- und Radwegen konsequenter zu ahnden und als dritten Baustein Fahrradfahrlernkurse für Kinder einzuführen.“

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