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Bildung in Nürnberg muss gerechter werden

Grundschulkind in der Schule

Das Thema der „Bildungsgerechtigkeit“ ist bei weitem kein neues. 2001 bescheinigte die OECD-Studie PISA erstmals nicht nur, dass deutsche SchülerInnen weit hinter dem europäischen Durchschnitt liegen, wenn es um Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben, Rechnen oder logischem Denken geht. In der Studie wurde auch die „Chancengleichheit“ von SchülerInnen in Deutschland miserabel bewertet.

Nürnberg stellt hierbei keine Ausnahme dar. Trotz des massiven Ausbaus von Krippen, Horten und Kindergärten schaffen immer noch weniger Kinder aus sozialen schwachen Stadtteilen den Sprung auf das Gymnasium als Kinder aus wohlhabenden Gegenden der Stadt. Der Bericht „Bildung in Nürnberg 2017“ macht dieses Problem deutlich: Während etwa 85% der Kinder aus wohlhabenden Stadtteilen im Schuljahr 2014/15 auf das Gymnasium gehen durften, gelang dieser Schritt nur etwa 24% der Kinder aus sozial schwachen Stadteilen.

Für uns steht jedoch fest: Die Voraussetzungen für den Übertritt in die Sekundarstufe 1 werden im Grundschulbereich und in den vorschulischen Bildungseinrichtungen gelegt. Hier ist die Stadt Nürnberg als Trägerin von Kinderkrippen, -gärten und Horten in der Lage, aktiv Maßnahmen zur Förderung vorzunehmen. Daher wollten wir von der Stadtverwaltung wissen, welche Förderungsmaßnahmen von der Stadt bereits getroffen wurden und welche Wirkungen diese Maßnahmen auf den Bildungserfolg – speziell von Grundschulkindern – zeigen.

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