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Kostengünstige Mietwohnungen erhalten statt abreißen

Abriss von kostengünstigen Mietwohnungen

Der aktuelle Wohnungsbericht der Stadt zeigt, dass es trotz reger Bautätigkeit zu wenig – vor allem günstige – Mietwohnungen gibt. Die stetig steigende Einwohnerzahl verschärft das Problem zunehmend. Bezahlbarer Wohnraum fehlt nicht nur in Neubauten, sondern auch in Bestandsgebäuden.

Zudem sind die Mietpreise in den letzten zehn Jahren deutlich stärker als die Lebenshaltungskosten gestiegen. Mittlerweile liegt die Durchschnittsmiete bei 7,98 Euro pro Quadratmeter, während sie im Jahr 2008 noch bei 5,83 Euro lag.

Für uns Grüne ist es deshalb unverständlich, dass bei der gegenwärtig sehr angespannten Wohnungsmarktsituation, die wbg Nürnberg Presseberichten zufolge einen Gebäudekomplex am Dutzendteich mit 36 Wohnungen und die Joseph-Stiftung zwei Häuserblöcke in der Friedensstraße mit 48 Wohnungen abreißen und neu bebauen will. Weiterhin plant das Evangelische Siedlungswerk ein ganzes Hochhaus – Leuschnerstraße 6 in Langwasser Süd – räumen zu lassen. Hier hätten wir uns eine rechtzeitige ausführliche Darstellung der einzelnen Planungen in den entsprechenden Stadtratsgremien gewünscht, um auch die Möglichkeit zu haben, über Alternativen zu Abriss und Räumung diskutieren zu können.

Vor diesem Hintergrund stellen wir zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

Die Verwaltung berichtet zu folgenden Fragen:

  • Seit wann hatte die Stadt Kenntnis von den Abriss- bzw. Sanierungsplänen?
  • Fanden Gespräche zwischen Stadt und dem ESW, der wbg Nürnberg und der Joseph-Stiftung statt? Welche alternativen Lösungen hätte es zu Abriss und Räumung der Gebäude gegeben?
  • Wie kann die Stadt die Mieter und Mieterinnen gegebenenfalls unterstützen?
  • Sind öffentliche Informationsveranstaltungen geplant?

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