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Spurreduzierung zugunsten von Radverkehr und ÖPNV am Ring

Der Masterplan für die Gestaltung nachhaltiger und emissionsfreier Mobilität in Nürnberg beschreibt die Spurreduzierung einzelner Straßenzüge zugunsten von Busspuren und Fahrradwegen als „Maßnahmen mit höchster Minderungswirkung“, um den Stickoxidgehalt in der Luft zu reduzieren. Zudem kategorisiert der Masterplan diese als „kurzfristig umsetzbare Maßnahmen“ und empfiehlt, hierfür zunächst eine Verkehrsumlegungsrechnung durchzuführen.

Vorausgesetzt die Verkehrsumlegungsrechnung kommt zu einem positiven Ergebnis, sehen wir besonders entlang des Rings ein hohes Potenzial, um die bisher gefährlich schmalen Radstreifen breiter, sicherer und attraktiver zu gestalten. Auch die Ringbuslinien könnten dank einer eigenen Spur mit einer dichteren Taktung fahren und so ihre Attraktivität steigern. Um ein sicheres und flüssiges Fortkommen mit dem Rad entlang des Rings zu gewährleisten, ist es zudem nötig, das Falschparken auf den Radstreifen konsequenter als bisher zu sanktionieren.

Vor diesem Hintergrund stellen wir zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

  • Die Stadt Nürnberg lässt eine Verkehrsumlegungsrechnung, wie im Masterplan für die Gestaltung nachhaltiger und emissionsfreier Mobilität in Nürnberg empfohlen, durchführen, um eine Spurreduzierung des motorisierten Individualverkehrs auf dem kompletten Ring B 4 R auf eine Spur pro Richtung vorzubereiten.
  • Die Stadt Nürnberg veranlasst, dass testweise auf dem Nordwestring in beide Richtungen auf einem Abschnitt jeweils eine Fahrspur in eine kombinierte Rad- und Busspur umgewandelt wird. Dies sollte idealerweise mit einem Fahrplanwechsel der Ringbuslinie erfolgen, um dort die Taktzeiten zu verkürzen.
  • Die kommunale Verkehrsüberwachung wird angewiesen, die Radwege entlang des Nordrings insbesondere im Bereich Hintermayrstraße vermehrt zu kontrollieren und die Halter der parkenden Fahrzeuge, welche die bereits sehr schmalen Radwege noch weiter einschränken, entsprechend zu sanktionieren. Sollte sich die Situation dadurch nicht kurzfristig verbessern, soll auch ein Abschleppen durch die Polizei in Betracht gezogen werden.

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