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Umgestaltung des Petra-Kelly-Platzes

Der Petra-Kelly-Platz erlebte seit der Stadtteilsanierung Anfang der 90er Jahre eine besondere Entwicklung. Die ehemalige Kreuzung versuchte man durch die Straßenführung zu beruhigen. Der Platz wurde in den letzten 10 Jahren zu einem Stadtteil-Treffpunkt, was andere Stadtteile mühsam anregen müssen. Parallel hat der motorisierte Individualverkehr in den letzten 15 Jahren auch hier deutlich zugenommen.

Als Kreuzungspunkt leidet der Platz besonders stark unter dem hohen Anteil des Durchgangsverkehrs zwischen Frankenschnellweg und Plärrer. Hinzu kommen täglich verboten parkende PKWs und Lieferfahrzeuge (von Sprinter bis Sattelzug), die v.a. für den nahen fußläufigen Schulweg der Grundschulkinder Besorgnis erregende Gefahrenpunkte darstellen. Die wenigen Übergänge für Fußgänger*innen sind selbst für Erwachsene im Allgemeinen unübersichtlich. Erst am 17. Oktober fand eine Kinderdemo vor Ort statt, um auf diese gefährliche Situation hinzuweisen.

Auch der Aufenthaltscharakter des Platzes leidet unter der massiven verkehrlichen Nutzung und dem damit einhergehenden Nutzungskonflikt. Die geringen Freiflächen und die Bestuhlung der Gastronomie müssen sich immer wieder gegen den fließenden Verkehr sowie nicht ordnungsgemäß geparkte Fahrzeuge (Autos, Motorroller, etc.) behaupten.

Im Sommer 2018 konnten aufgrund eines Vor-Ort-Termins Lösungsideen entwickelt werden, die im Rahmen einer Infoveranstaltung des Stadtteilarbeitskreises mit dem Verkehrsplanungsamt sowie Anwohner*innen, Einrichtungen, Gastronom*innen und Unternehmer*innen diskutiert wurden.

Eine Publikumsabfrage brachte eine 100%-ige Zustimmung zu einem der vorgestellten Verkehrsführungskonzepte. Diese Lösung würde den Charakter des Platzes nicht nur deutlich verändern, sondern endlich beruhigen. Die zahlreichen Gefahrenpunkte wären auf ein Minimum reduziert. Gleichzeitig blieben wichtige Verkehrsbeziehungen innerhalb des Stadtteils erhalten.

Vor diesem Hintergrund stellten wir zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

Die Verwaltung stellt das Lösungskonzept, welches auf der Informationsveranstaltung am 26.07.2018 den Rückhalt aller Anwesenden erhielt, mitsamt der angedachten verkehrlichen Neuordnung des Petra-Kelly-Platzes vor. Sie legt die Planung dem Verkehrsausschuss zum Beschluss vor und berichtet über die mögliche Zeitschiene für die Verkehrsberuhigung und Möglichkeiten zur Umgestaltung.

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